Tullner stürzt schwer. SKI ALPIN / Ludwig Lerchecker sah bei seiner siebenten Inferno-Abfahrt nicht das Ziel. Mürren forderte seinen Tribut!

Erstellt am 25. Januar 2012 (08:09)
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VON BETTINA KULMER

Das Inferno-Rennen, die härtestes Amateur-Ski-Veranstaltung weltweit, fordert jährlich Opfer. Auch bei der 69. Ausgabe der Extremveranstaltung wurden die Teilnehmer nicht geschont. Unter welchen Bedingungen im schweizerischen Mürren gefahren wurde, davon kann der Langenrohrer Ludwig Lerchecker ein Lied singen: „Es herrschten diesmal total arge Verhältnisse mit Tiefschnee und Neuschnee. Eigentlich war das Rennen irregulär.“

Aufgrund der widrigen Bedingungen wurde die Abfahrt von 16 Kilometer auf zehn gekürzt und bis ins Tal gefahren. Dort regnete es aber, wodurch die Piste gefährlich aufgeweicht wurde.

Lerchecker ließ sich dadurch aber nicht abhalten und ging nach zwei guten Leistungen im Langlauf und Riesentorlauf auch bei der Abfahrt an den Start. Das Ziel sollte er allerdings nicht erreichen.

Nach etwa vier Minuten Fahrzeit stürzte der Familienvater schwer und schied aus dem Rennen aus. Auf diesem Weg die besten Genesungswünsche in die Schweiz.

Noch im Rennen. Ludwig Lerchecker machte auf den ersten Metern des Inferno-Rennens noch gute Figur. Dann rutschte im plötzlich ein Ski weg. Er stürzte schwer.

ZVG