Nach Sieg darf jetzt nichts mehr schief gehen. Mit einem Plus-Sechs erarbeitete sich Tulln eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 22. Mai 2019 (01:34)
Wolfgang Stritzl
Andras Bozso könnte am Samstag zum letzten Mal als Spieler für Tulln aufs Feld laufen. Der Routinier bleibt dem UHC in anderer Funktion aber über die Saison hinaus erhalten.

Tulln steht mit eineinhalb Beinen in der Bundesliga. Der UHC könnte sich beim Rückspiel am Samstag sogar eine Minus-fünf-Niederlage erlauben und würde noch immer den Aufstieg schaffen.

Traun war ein lästiger Gegner, vor allem in der ersten Halbzeit. „Die können einen richtig guten Handball spielen. Traun hat uns ganz schön geärgert“, weiß Trainer Jörg Sibral. Tulln haderte mit den Schiris. Die Hausherren waren nur ein Mal in Unterzahl, auf Seiten Tullns gab es fünf Zwei-Minuten-Strafen – darunter eine doppelte. „Ausgerechnet in einer Phase, in der wir auf sechs Tore davon gezogen sind …“ So kam Traun noch einmal auf bis zu zwei Treffern heran (17:19, 43.).

Gefährdet war der Sieg allerdings nicht mehr, im Gegenteil: Tulln machte mit einem Plus-Sechs bereits im Hinspiel eigentlich alles klar.

30 bis 40 mitgereiste Tullner sorgten in Traun für eine tolle Stimmung. „Sie waren lauter als die Trauner Fans. Für uns war das eine Riesen-Unterstützung, Weltklasse“, dankte Sibral.

Auf eine große Kulisse hofft der UHC auch im Rückspiel, das am Samstag um 19 Uhr angepfiffen wird. „Wir brauchen eine volle Halle. Das wird eine mega Handball-Party!“

Nach zehn Jahren Landesliga hofft ganz Tulln auf den Aufstieg in die Bundesliga. „Dort gehören wir in Wahrheit auch hin.“