Der Kader für die nächste Saison steht. Vereinbarungen mit Großteil der Spieler um ein Jahr verlängert. Harrauer, Pranjic und Jankovic bleiben.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 20. Mai 2014 (09:25)
Matthias Wimmer und Kapitän Felix Werle sollen auch in der kommenden Saison die Innenverteidigung des SV Waidhofen bilden. Ivo Zbozinek muss den Verein hingegen verlassen.
NOEN, Weikertschläger

Trotz der Absage des Spiels gegen die St. Pöltner Amateure blickt der SV Waidhofen auf eine erfolgreiche Woche zurück. „Denn wir haben die Kaderplanung für die kommende Saison so gut wie fertig“, berichtet Obmann Andreas Hanisch. So wurden die Vereinbarungen mit einem Großteil der Spieler bereits vor Ablauf der Saison um ein Jahr verlängert.

„Die Mischung passt, die Stimmung ist gut“

„Wir sind mit der Mannschaft derzeit zufrieden. Die Mischung passt, die Stimmung ist gut“, so Hanisch. Dem Verein sei es daher ein Anliegen gewesen, Kontinuität ins Team zu bekommen.

Dass der Kader für die nächste Saison jetzt schon fixiert wird, ist ein Indiz, dass man in Waidhofen schon mit dem Liga-Verbleib rechnet. Andererseits zeigt es auch, dass man mit den meisten im Winter geholten Verstärkungen zufrieden ist. „Egal ob Michael Harrauer, Mario Pranjic oder Milan Jankovic. Auch wenn sie noch Luft nach oben haben, sie passen zur Mannschaft“, stellte Hanisch den Routiniers gute Zeugnisse aus. Auch Matthias Hauer, aus Karlstein zu Waidhofen zurückgekehrt, präsentiert sich immer mehr als Verstärkung.

Zbozinek muss Verein im Sommer verlassen

Einzig Verteidiger Ivo Zbozinek wird seine Zelte nach wenigen Monaten in Waidhofen abbrechen. Der Abwehrhühne konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, drückte zuletzt nur die Ersatzbank.

„Für alle Beteiligten – Spieler, Trainer und natürlich auch uns Funktionäre – ist es gut, dass die Kaderplanung so rasch über die Bühne gegangen ist. Das zeigt auch, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen“, so Hanisch. Mit großen Transfersensationen ist daher im Sommer nicht zu rechnen. Hanisch scherzend: „Gut für uns, schlecht für die Medien. Mit großen Spekulationen können wir heuer nicht dienen.“

Auf der großen Transferbühne wird sich Waidhofen also zurückhalten, auf den heimischen Plätzen könnte sich in den letzten Frühjahrsrunden dennoch SVW-Spione einfinden. Hanisch: „Vielleicht holen wir den einen oder anderen aus der Region.“