Austro-Asse schwimmen in Wiener Neustadt

Erstellt am 25. November 2022 | 09:42
Lesezeit: 3 Min
New Image
WM-Starter Bernhard Reitshammer war in Wiener Neustadt mit der Staffel erfolgreich.
Foto: APA/AFP/Alberto Pizzoli
Staatsmeisterschaften in der Aqua Nova dienen Österreichs Top-Schwimmerin als Generalprobe für die Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Australien. Der Bad Vöslauer Felix Auböck verzichtet auf den 20-Stunden-Trip "down under".

Noch  bis Sonntag finden in Wiener Neustadt die 10. Internationalen Kurzbahn Staats- und Junioren-Meisterschaften der Schwimmer statt. Mit Ausnahme von Felix Auböck sind alle OSV-Stars in der Aqua Nova vertreten. Auch die sechs Teilnehmer der Kurzbahn-WM vom 12. bis 18. Dezember in Melbourne. Für das OSV-Team ist Wiener Neustadt der letzte Test vor dem Abflug am 6. Dezember nach „Down-Under“. Am Donnerstag waren fünf WM-Starter:innen im Einsatz, die sich auch in die Siegerlisten eintragen haben und ihre ersten Staatsmeistertitel 2022 holten. Jeweils ab 9.15 Uhr werden an den Wettkampftagen die Vorläufe geschwommen, die Entscheidungen steigen ab 16.30 Uhr.

Pavlik holt Bronze

Lena Kreundl gewann zum Auftakt in Wr. Neustadt die 400 Meter Lagen in 4:44,07 vor Lena Grabowski und SVS-Schwimmerin Fabienne Pavlik, Jan Hercog holte den Österreichischen Staatsmeistertitel über 1.500 Freistil (15:03,90) vor Luca Karl und Marco Sonntag. Über 800 Freistil der Damen war Lena Opatril (8:39,86) erfolgreich, 400 Lagen der Herren gewann Luca Mladenovic. Der Sieg in der abschießenden 4x50 Lagen Mixed Staffel ging in 1:41,98 mit neuem österreichischem Rekord an den ASV Linz mit den WM-Startern Simon Bucher, Bernhard Reitshammer und Lena Kreundl sowie Lisa Süsser.

Miniteam für die WM

Der OSV wird in Australien wegen der langen Reise nur mit sechs Athlet:innen antreten. Kurzbahn-Weltmeister Felix Auböck (erhält in der WM-Woche sein Masters-Diplom), Christopher Rothbauer, Valentin Bayer und Lena Grabowski verzichten auf die beschwerliche 20-Stunden Reise. Der Zeitunterschied zu Australien beträgt 10 Stunden. Zur Eingewöhnung findet davor ein mehrtägiges Trainingslager in „Down-Under“ statt. Abflug ist am 6. Dezember via Dubai. Sportdirektor Walter Bär: "Das ist unbedingt nötig, um unseren Athleten die notwendige Zeit zu geben, den Reisestress zu kompensieren und topfit an den Start zu gehen."

Der Star im Prüfungsstress

Niederösterreichs Aushängeschild fehlt beim Australien-Trip. Felix Auböck ist in England und absolviert aktuell an der Uni in Loughborough seine letzten Prüfungen. In der WM-Woche bekommt Auböck bei seiner „Graduation“ das Diplom zum Master der Politikwissenschaften überreicht und verpasst daher die Titelkämpfe. Seine sportlichen Ziele sind die WM in Fukuoka 2023 und Olympia 2024 in Paris.