Der Aufstieg wird zur Zitterpartie. Wiener Neustadt verschaffte sich mit 3:2 eine positive Ausgangslage – für ETTU Cup-Viertelfinale braucht es Nervenstärke.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 05. November 2019 (02:58)
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Franz Gernjak zeigte Flagge oder besser gesagt Schal. Nach dem 3:2 im Hinspiel, braucht es in Dubrovnik eine starke Leistung.

„Es war viel schwerer als erwartet“, atmete Wiener Neustadts Obmann Franz Gernjak nach dem Europacup-Debüt auf, denn die Cracks aus der Allzeit Getreuen feierten gegen die groß aufspielenden Kroaten aus Dubrovnik einen 3:2-Sieg. Vater des Erfolges war einmal mehr Tomas Konecny, der beide Einzelmatches mit 3:1 gewann, den Sieg stellte Felix Wetzel in einem packenden Fünf-Satz-Krimi sicher.

„Fantastisch“, strahlte Gernjak nicht nur über die Leistung seines Youngsters. Fantastisch war auch der Aufwand, den die Wiener Neustädter im Vorfeld betrieben. So wurden anlässlich der Europacup-Premiere eigens Fanschals produziert. Für die Gäste gab es Süßigkeiten und eine Wiener Neustadt-Flagge.

Ob sich Wiener Neustadt am Samstag (17 Uhr) beim Retourmatch auf ähnliche Geschenke einstellen darf, ist noch ungewiss. Fix ist hingegen, dass von den Rängen einiges auf Konevcny und Co. zukommen wird. „Das wird ganz, ganz laut. Es werden noch mehr Zuseher sein, als bei unserem Heimspiel“, erwartet Gernjak einen Tischtennis-Hexenkessel.

Jedes Spiel, jeder Satz, jeder Punkt entscheidet

Wetzel wird den Wiener Neustädtern aufgrund eines internationalen Jugendturniers fehlen, dafür ist der Saudi Ali Alkadrahwi dabei. Die Wiener Neustädter Devise lautet: „Wir spielen auf Sieg“, gibt Gernjak vor. Wenn die Kroaten 3:2 gewinnen sollten, kommt es übrigens auf das Satz- und in weiterer Folge auf das Punkteverhätlnis an. „Derzeit führen wir in Sätzen mit 12:10, also es kommt wirklich auf jeden Satz an“, unterstreicht Gernjak die spannende Ausgangslage.