Wiener Neustadt

Erstellt am 08. Januar 2019, 02:07

von Malcolm Zottl

Es wird aufgerüstet. Wiener Neustadt nutzt die Transferzeit und wird zwei neue Spieler anmelden. Alex Chen arbeitet derweil am Comeback.

Alexander Chen (l.) wird Teamkollegen Zsolt Petö bald nicht nur mehr als Daumendrücker zur Seite sitzen.  |  Malcolm Zottl

Ordentlich Arbeit hatte das Protestkomitee der heimischen Tischtennis-Bundesliga. Nach dem Seitenbandriss von Alexander Chen verpflichtete Wiener Neustadt per Ausnahmegenehmigung Abdulaziz Alabad. Baden und Innsbruck legten gegen den Einsatz des Spielers Protest ein (NÖN berichtete).

In der ersten Instanz entschied der Verband jeweils für Neustadt. Baden geht in die nächste Instanz. „Anscheinend haben sie Angst, dass sie im Frühjahr nicht mehr viel gewinnen, ansonsten kann ich mir das nicht erklären“, schüttelt Gernjak den Kopf. Streitpunkt sind die drei Punkte, die Wiener Neustadt für den Sieg bekam. Immerhin: Der Antrittspunkt für die Innsbruck-Partie haben die Neustädter sicher.

"Es sind Spieler mit gutem Niveau"

Alexander Chen steht mittlerweile wieder im Training. Dennoch nutzt Gernjak das Jänner-Transferfenster. Die usbekische Nummer eins Zokhid Kenjaev und ein 17-jähriges Talent aus Südkorea sollen angemeldet werden. „Es sind Spieler mit gutem Niveau. Die Chance auf Platz vier ist klein, aber so lange sie da ist, wollen wir alles versuchen“, meint Gernjak, der verspricht: „Wir werden attraktives Tischtennis zeigen.“

Am Sonntag steht das Heimspiel gegen Oberwart an (BG Zehnergasse, 15 Uhr). Trudeln alle Freigaben rechtzeitig ein, könnte einer der beiden Neo-Neustädter sein Debüt feiern, ansonsten steht ein noch nicht ganz fitter Alex Chen in den Startlöchern.