Swoboda im Olympia-Test. Anna Swoboda unterzog die Olympia-Location von 2022 einem ersten Test.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 22. Januar 2019 (02:16)
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Anna Swoboda hatte beim Olympia-Testrennen in China mit dem Visum und der Temperatur zu kämpfen. Mit Platz acht lieferte sie beim Wettkampf aber dennoch eine solide Leistung ab.

Gut drei Jahre sind es noch bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking 2022. Die besten Wintertriathleten der Welt unterzogen den Hauptaustragungsort Zhangjiakou nun einem ersten Test, unter ihnen war auch die Ober-Piestingerin Anna Swoboda, aktuell Nummer sieben der Welt.

„Die Strecke des Rennens war relativ einfach und schnell“, resümiert Swoboda. Die Olympia-Prüfung war dennoch eine Tortur. Zuerst stellte die 20-Jährige am Flughafen fest, dass ihr Visum für China fehlerhaft ist, der Flug musste um zwei Tage verschoben werden. Neben dem Jetlag erschwerten die Außentemperatur von minus 20 Grad den Triathlon aus Crosslauf, Mountainbike und Skilanglauf. Mit Rang acht im Endklassement konnte die Zehnergassen-Absolventin aber am Ende ganz zufrieden sein. Ein Wintertriathlon-Weltcup ist am selben Ort übrigens in Planung.

„Ob ich das in meiner aktiven Karriere noch erlebe, weiß ich nicht.“ Anna Swoboda über die Olympia-Ambitionen der Sportart Wintertriathlon.

Dass die Wintertriathleten als erste die Olympia-Location testeten, war nicht ganz zufällig. Die Sportart könnte in absehbarer Zeit auch bei den Olympischen Spielen ausgetragen werden. Der Weg von der Idee zur Umsetzung ist aber ein steinig, das weiß auch Swoboda: „Ob ich das in meiner aktiven Karriere noch erlebe, weiß ich nicht.“ Planbarer ist da schon die heurige Saison mit dem großen Höhepunkt WM im italienischen Asiago Mitte Februar.