Amstetten am besten Weg zur Toprunde

Mit den Siegen über Weiz und Hartberg fehlt Amstetten nur noch ein Punkt für das erste Etappenziel.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 00:50
Lesezeit: 2 Min
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Die Amstettner waren auch im Heimspiel gegen Weiz durchschlagskräftig und gewannen mit 3:0. Unter der Woche gegen Hartberg hatten sich die Mostviertler ebenfalls 3:0 durchgesetzt.
Foto: Kovacs

Auch ein technischer Defekt nach nur wenig gespielten Punkten brachte den VCA Amstetten beim Heimspiel gegen Weiz nicht aus dem Konzept. Zwar dauerte es rund 20 Minuten, doch danach setzte die Truppe von Trainer Andrej Urnaut wieder dort fort, wo sie aufgehört hatten.

Dennoch war es laut Kapitän Florian Ringseis keine einfache Partie gegen die Steirer. „Es war das erwartet schwere Spiel. Im Endeffekt haben wir in den entscheidenden Phasen besser serviert und das war der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte VCA-Kapitän Florian Ringseis. Die Mostviertler hatten einen guten Start in den ersten Durchgang, konnten immer wieder kleine Vorsprünge auf die Gäste aus der Steiermark aufbauen. Doch diese steckten nie auf und fanden immer wieder in das Spiel zurück. Am Ende setzten sich die Gastgeber mit 25:23 durch.

Auch der zweite Durchgang verlief sehr ähnlich, denn immer wieder waren es die Amstettner, die mit einigen Punkten in Führung gehen konnten. Doch die Weizer gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich stets zurück.
Am Ende erarbeiteten sich die Heimischen vier Satzbälle und nutzten gleich den zweiten zum 25:22. Zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich die Partie im dritten Satz. Am Ende sicherten sich die Amstettner aber die drei Punkte mit einem 25:22. „Das Ergebnis steht und mit dem müssen wir zufrieden sein. Jetzt heißt es weiter Vollgas geben“, resümierte Kapitän Ringseis.

Auswärtserfolg ohne Trainer Urnaut

Zuvor feierten die Mostviertler bereits einen 3:0-Auswärtserfolg gegen Hartberg. Dabei musste für den erkrankten Trainer Andrej Urnaut Sportdirektor Michael Henschke an der Seitenlinie einspringen. „Wir waren sehr konzentriert und konsequent, sind gut in der Annahme gestanden und haben das Spiel immer in Kontrolle gehabt“, zeigte sich Interimscoach Henschke sichtlich zufrieden und fügte hinzu: „Die Jungs hatten die gegnerischen Angreifer voll im Griff. Das war eine taktisch starke Leistung, die wir über zweieinhalb Sätze abgeliefert haben. Nach der Pause durch die Krankheiten war das sehr gut.“

Am Ende setzte Henschke den kompletten Kader ein. Der fehlende Punkt für das Meister-Play-off soll nun am kommenden Samstag folgen. Da geht es für den VCA zum Tabellenletzten Hypo Tirol nach Innsbruck. Danach folgt das Hinrundenspiel im CEV Challenge Cup gegen Lewski Sofia. Am kommenden Samstag wartet in Innsbruck beim Hypo Tirol Volleyballteam ein Auswärtsspiel auf den VCA, ehe die nächste Runde im CEV Challenge Cup gegen Lewski Sofia ansteht.