Eine Nullnummer. 1. Bundesliga / Die Amstettner beendeten den Grunddurchgang ohne Sieg. Das letzte Spiel gegen den WAC verlor man klar mit 2:7.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 10. Juni 2014 (10:45)
NOEN, Ingrid Vogl
WIEN - AMSTETTEN 7:2. Die letzte Begegnung im Grunddurchgang stand für die Amstettner unter keinem guten Stern. Eigentlich war der Einsatz von Luka Somen fix eingeplant, doch der Kroate steckte an der kroatisch-slowenischen Grenze fest. „Sein Reisepass ist abgelaufen. Deshalb durfte er nicht einreisen“, erklärte Mannschaftsführer Thomas Aichinger das Missgeschick des Legionärs. So kamen mit Felix Schüller, Helmut Fellner und Stefan Gatterbauer erstmals in dieser Saison drei Lokalmatadore zum Einsatz.

Von Erfolg gekrönt war der Auftritt der Amstettner beim Tabellennachbar aus Wien aber nicht. Im Gegenteil. Ein Satzgewinn in den Einzeln war die gesamte Ausbeute der Gäste aus dem Mostviertel. Dieser ging auf das Konto von Riccardo Bellotti.

Eine ganz besonders bittere Niederlage musste Manuel Pröll einstecken. „Bei 0:11 hat er zum ersten Mal angeschrieben. So ein klares Ergebnis gab es bei ihm schon acht Jahre lang nicht mehr“, analysierte Aichinger die Partie des Oberösterreichers, der für das Spiel seines deutschen Gegners einfach kein passendes Rezept fand.

So mussten die Amstettner mit einem 0:6 in die Doppel gehen. Bellotti/Pröll gewannen ihre Partie im Champions-Tiebreak, das Duo Novak/ Fellner schlug zweimal im Tiebreak zu. Mehr als Ergebniskosmetik waren diese Erfolge aber nicht. Sie bescherten den Amstettnern auch keinen Punkt für die Tabelle.

Daher nehmen die Niederösterreicher auch keine Punkte mit ins Untere Play-off. Siege gegen Salzburg und Innsbruck werden daher notwendig sein, um den angepeilten Klassenerhalt noch realisieren zu können. „Das müsste drinnen sein“, ist Thomas Aichinger optimistisch.