Den Profis auf der Spur. Beim Bike & Run Sonntagberg erklimmen die Sportler per Rad den Sonntagberg und laufen am Panoramahöhenweg.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 18. August 2014 (13:18)
Der ehemalige Laufsportler und ehemalige Veranstalter des Sonntagberger Marktlaufs, Franz Schachner, hatte die Idee zum neuen Bewerb.
NOEN, zVg
Vor wenigen Wochen quälten sich die Radprofis bei der Österreich-Rundfahrt den Sonntagberg hinauf. Am 6. September haben nun die Freizeitsportler die Möglichkeit, im Rahmen eines Wettkampfes die Steigung von bis zu 15 Prozent in Angriff zu nehmen. Der knapp drei Kilometer lange Anstieg zur Basilika ist nämlich der erste Teil einer interessanten Premiere: des 1. Bike & Run Sonntagberg.

„Keine 08/15-Veranstaltung“

„Es gibt viele Lauf- und viele Radbewerbe. Da kam mir der Gedanke einmal etwas Neues zu machen, keine 08/15-Veranstaltung“, schilderte der Erfinder des Events, der Sonntagberger Franz Schachner, die Ideenfindung. Umgesetzt wird diese Idee nun vom ASKÖ Waidhofen.

Nachdem es die Radstrecke ordentlich in sich hat – sie bekam im Internetportal „Quäl dich“ immerhin vier von fünf Sternen – wird es bei dieser Veranstaltung auch eine eigene E-Bike-Wertung geben. Davon erhofft man sich einen größeren Zustrom an Interessierten. Schließlich wünscht man sich schon für die Erstauflage ein Starterfeld von 200 bis 300 Aktiven.

Die E-Biker werden den Bewerb um 14 Uhr eröffnen. Zehn Minuten später folgen die Einzelstarter, weitere zehn Minuten später die Staffelteilnehmer. Erlaubt sind Rennräder und Mountainbikes. Bei den E-Bikes wird es auch einige Leihräder geben, denn die Veranstalter schlossen eine Kooperation mit der Fa. KTM ab.

395 Höhenmeter sind zu meistern

Vom Rad auf die Laufschuhe bzw. vom ersten zum zweiten Staffelmitglied gewechselt wird beim Feuerwehrhaus Sonntagberg. Die vier Kilometer im Laufschritt sind dann am Panoramahöhenweg zurückzulegen. Insgesamt sind bei diesem Bewerb 395 Höhenmeter zu meistern.

Das Nenngeld ist gestaffelt und beträgt momentan 16 Euro, ab September dann 30. Das hat einen guten Grund. „Wir wollen, dass die Sportler ihre Nennung bald abgeben, damit wir wissen, woran wir sind und wie viele Radständer wir in der Wechselzone brauchen“, betonte ASKÖ-Obmann Helmut Broscha. Auf die Sieger warten jedenfalls tolle Trophäen. Finishermedaillen gibt es für alle.

Hintergrund

Der Erfinder:

Der ehemalige Laufsportler und ehemalige Veranstalter des Sonntagberger Marktlaufs, Franz Schachner, hatte die Idee zum neuen Bewerb. Im ASKÖ Waidhofen fand er einen Verein, der seine Idee umsetzte.

Der Bewerb:

Die Radstrecke führt von der Neuen Mittelschule Rosenau zur Basilika am Sonntagberg. Auf 3,3 Kilometern sind 320 Höhenmeter zurückzulegen. Die Wechselzone und das Ziel für die Läufer befinden sich beim Feuerwehrhaus Sonntagberg. Die Laufstrecke ist vier Kilometer lang (75 Höhenmeter) und verläuft am Panoramahöhenweg.
Der Bewerb kann von Einzelstartern und Staffeln in Angriff genommen werden.