Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 12. Juni 2018, 02:44

von Ingrid Vogl

Waidhofner Schimbäck zum ersten Mal Top 20. Der Waidhofner David Schimbäck und seine steirische Partnerin Anna-Carina Adam erzielten in Livorno mit Platz 19 ihr bestes Ergebnis bei einem internationalen Tanzturnier.

Italien war eine Reise wert. In Livorno wuchsen der Waidhofner David Schimbäck und seine Partnerin Anna-Carina Adam förmlich über sich hinaus. Die beiden erzielten zum ersten Mal einen Top 20-Platz bei einem internationalen Turnier. Die erfolgreiche Frühjahrs-Saison werden die beiden am 16. Juni mit der oberösterreichischen Landesmeisterschaft abschließen. privat  |  privat

Livorno in der Toskana war am vergangenen Wochenende Schauplatz des WDSF Medcups, eines hochkarätigen internationalen Tanzturniers. Der Waidhofner David Schimbäck und seine steirische Tanzpartnerin Anna-Carina Adam ließen sich die Chance nicht entgehen, sich im Zentrum des modernen Tanzsportes mit internationalen Spitzenpaaren zu messen. Und sie taten dies mit unterschiedlichem Erfolg.

„Wir konnten bis zum Ende des Turniers fokussiert bleiben“

In der ersten Runde des Rising-Star-Bewerbs konnten die beiden ihr Potenzial noch nicht abrufen und belegten Rang 19 von 23 Teilnehmern. Es blieb ihnen jedoch nicht viel Zeit, um sich über dieses Ergebnis Gedanken zu machen, denn wenig später stand mit dem World Open bereits der zweite Bewerb des Tages am Programm.

Adam/Schimbäck konnten die starke Konkurrenz gut in Schach halten und tanzten sich in die dritte Runde des internationalen Hauptbewerbs. Mit einem ausgezeichneten 19. Platz von 82 Paaren platzierte sich das Duo zum ersten Mal unter den Top 20 eines internationalen Turniers.

Als letzten Bewerb an diesem Tag bestritten die beiden noch die nationale A-Klasse des italienischen Tanzsportverbandes. Auch hier wurden die Hoffnungen bei Weitem übertroffen und das Paar qualifizierte sich als einziges nicht-italienisches Paar für das Finale, das erst nach Mitternacht startete. „Dass das Finale um 0.30 Uhr in der Nacht stattfand, war für uns Neuland. Wir konnten aber bis zum Ende des Turniers fokussiert bleiben“, erklärten Schimbäck und Adam. Sie konnten die Wertungsrichter auch diesmal überzeugen und verpassten als Vierte nur knapp das Podest.