2. Bundesliga: Amstetten im Abstiegskampf. Amstetten befindet sich mitten im Abstiegskampf. Waidhofen kämpft mit Ausfällen. Drei Runden noch zu absolvieren.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 16. Juni 2021 (02:14)
440_0008_8102761_amss24_tennis_auinger.jpg
Leer ausgegangen. Stefan Auinger verliert gegen Ingo Neumüller knapp.
Raimund Bauer, Raimund Bauer

UTC Amstetten. „Es war das erwartet enge Spiel, und wir hätten auch als Sieger vom Platz gehen können. Runde für Runde spielen wir auf Augenhöhe, haben den Sieg auf dem Racket, aber der Gegner macht die entscheidenden Punkte“, so analysiert Teammanager Christian Lindenhofer die unglückliche Niederlage in Linz. Dabei begann der sportliche Ausflug nach Linz vielversprechend. Tomas Liska und Felix Schüller konnten ungefährdete Siege einfahren.

„Da dachte ich, es läuft eigentlich alles nach Plan“, so Lindenhofer. Etwas haariger wurde es dann bei der Partie von Manuel Pröll. „Er hatte eigentlich einen Gegner, den er in Normalform sicher biegen kann. Leider ist er im Laufe der Partie in eine Unform geschlittert. Am Ende ein verschenkter Punkt“, resümiert Lindenhofer. Anschließend konnte auch Gregor Hausberger nicht zur Normalform finden.

Zwar hatte er mit dem Deutschen Max Rehberg einen sehr starken Gegner, der erst vor Kurzem in Paris im Juniorenbewerb gegen einen gewissen Leo Borg aus dem Grand-Slam-Turnier geflogen ist, dennoch war auch hier mehr drinnen. Stefan Auinger musste gegen einen ins Alter gekommenen Ex-Staatsmeister Ingo Neumüller im Championstiebreak klein beigeben. Geliefert hat allerdings wieder Dominik Winninger, er holte am Ende den Punkt aus dieser Partie.

„Hätten nach Singels klar führen müssen“

Und so stand es 3:3 nach den Einzeln. „Wahnsinn, da war ein 4:2, sogar ein 5:1 drinnen. Trotzdem dachte ich, dass wir im Doppel das richten können“, blickt der Teammanager zurück. Doch da gab es für ihn ein Dèjá-vu-Erlebnis. Denn wieder starteten die Spiele ideal. Im Zweier und Dreier-Doppel wurde jeweils Satz Eins sicher gewonnen. Im Einser verloren Hausberger/Liska knapp mit 5:7. „Eigentlich unglaublich, dass wir keinen Punkt aus den Doppeln mitnehmen. Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand, aber aufgeben tun wir noch lange nicht“, hält Lindenhofer abschließend fest.

UTC Waidhofen/Y. Ersatzgeschwächt kassiert man eine doch überraschend hohe Pleite in Hochwolkersdorf. „Michael Weinberger wurde nicht fit, und Stephan Schmutzer hatte an diesem Wochenende keine Zeit. Auch Jan Poskocil plagten wieder Magenkrämpfe. Unterm Strich waren das die Gründe für die Niederlage. In Vollbesetzung gewinnen wir“, hält Obmann Heinz Reicharz eder fest. Doppelt bitter für Amstetten, dass gerade Hochwolkersdorf drei wichtige Punkte im Abstiegskampf erobern konnte. Waidhofen wiederum sollte gegen Klosterneuburg noch die nötigen Zähler holen.