„Das schwierigste Auswärtsspiel“ für die Waldviertler. Die Waldviertler erledigen in Klagenfurt die Pflicht und bleiben vor Graz. Am Mittwoch steigt das Derby in Zwettl.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 27. Februar 2019 (09:56)
Mathias Schuster
Gegen Klagenfurt fanden die Waldviertler (v.l.: Leo Schober, Lars Bornemann und Pavel Bartos) zurück auf die Siegerstraße.

KLAGENFURT - WALDVIERTEL 1:3. Zwei verschiedene Gesichter zeigten die Nordmänner in den ersten beiden Sätzen im Duell mit Klagenfurt. „Wir sind zwar gut in die Partie gestartet, aber die Klagenfurter haben einen Vorteil. Sie kommen mit der eigenen Halle am besten zurecht, dort tut sich jeder schwer, die ist viermal so groß wie unsere“, erklärt URW-Manager Werner Hahn.

Zunächst haderten die Kärntner zwar noch mit ihrer hohen Fehlerquote, die zum ersten Satzverlust (17:25) führte, dann ging es den Waldviertlern im zweiten Abschnitt aber nicht anders – die Heimischen glichen aus (25:18).

„Das war mit Abstand das schwierigste Auswärtsspiel für uns. Umso schöner ist es, dass wir trotzdem den erwarteten Sieg geholt haben“, so Hahn nach dem spannenden dritten Satz. „Die Klagenfurter haben uns alles abverlangt und super gekämpft.“ Mit 25:23 sicherten sich die Gäste den dritten Durchgang und siegten dank starker Blockleistung im entscheidenden vierten klar. Hahn: „Wir waren in den entscheidenden Phasen das abgeklärtere Team.“

WALDVIERTEL - AMSTETTEN, Mittwoch, 19 Uhr. In der Liga geht es für die Nordmänner mit dem ersehnten Heimspiel gegen Amstetten weiter. Das Waldviertler Team sieht sich schon vor der Partie als klare Nummer eins in Niederösterreich und will nun Taten folgen lassen. Nach dem schwierigen Auswärtsspiel müsse man jetzt „regenerieren und gut vorbereitet in das Derby starten“, so Manager Werner Hahn.