URW Waldviertel: Durchhänger der Nordmänner hält an

Erstellt am 30. November 2022 | 02:27
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Jetzt ist Fuchs Zdenek Smejkal gefragt. Der Trainer (rechts; mit Co-Trainer Mitch Peciakowski und „Guru“ Franz Ziegler) muss die Nordmänner nach vier Liga-Niederlagen wieder in die Spur bringen.
Foto: Fritz Schiller
Die Waldviertler verloren bereits zum vierten Mal in Serie, viermal öfter als in der gesamten vorigen Saison. Jetzt folgt eine Art Pause.

Bei der Union Raiffeisen Waldviertel ist derzeit etwas der Wurm drin. Nach der Niederlage unter der Woche gegen ein starkes Aich/Dob in der MEVZA-Liga folgte am Wochenende aber auch in der österreichischen Liga ein überraschendes 1:3 gegen Hartberg – die bereits vierte AVL-Niederlage der Nordmänner in Serie.

Wohl gemerkt: Auf ihrem Weg zum Meistertitel in der ersten Jahreshälfte waren die Waldviertler ab Anfang Jänner in der Liga ohne Niederlage, mussten sich in der AVL vorige Saison überhaupt nur einmal geschlagen geben. Jetzt halten die Nordmänner schon bei vier Niederlagen.

Mit dem Überraschungsteam Hartberg hatte URW von Beginn weg Probleme, sich mit der Halle zurechtzufinden. Erst nach eineinhalb Sätzen kam die Smejkal-Truppe ins Spiel. Da waren die Steirer aber schon 2:0 vorne. URW bewies Moral, verkürzte mit Kampfgeist auf 1:2. Auch der dritte Satz war lange Zeit ausgeglichen, ging am Ende aber doch an die Hausherren.

URW-Manager Werner Hahn knirscht angesichts der Niederlagen freilich auch mit den Zähnen, beschwichtigte aber bereits vor zwei Wochen: „Bei so vielen Spielen, so vielen personellen Ausfällen. Da muss in unserer momentanen Verfassung einfach alles zusammenpassen, damit wir gewinnen können. Wir müssen mit den Kräften haushalten, schauen, dass die Spieler fit bleiben bzw. werden. Die entscheidende Phase der Saison kommt erst. Da müssen und werden wir voll da sein.“

Kleine Pausen vor und nach Weihnachten

Angesichts des Pensums in den vergangenen eineinhalb Monaten wird die kommende Woche für die Waldviertler durchaus Erholungscharakter haben. Unter der Woche ist URW nämlich spielfrei. Am Samstag kommt dann Sokol/Post SV Wien nach Zwettl.

Wirklich durchschnaufen können die Waldviertler aber erst vor Weihnachten und noch einmal zum Start ins neue Jahr. Erst dann gibt es nach dem MEVZA-Heimturnier (27.-29. Dezember) und 7. Jänner eine etwas längere Pause.

Davor geht es bis Weihnachten noch einmal Schlag auf Schlag. Am 8. Dezember steht schon das Cup-Viertelfinale gegen Weiz auf dem Programm (in Zwettl; auch die Damen spielen Cup in Langenlebarn). Gleich zwei Tage darauf steht gegen Klagenfurt das letzte Liga-Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Und am 17. Dezember gibt es noch ein Auswärtsspiel gegen Weiz zu bestreiten.