URW Waldviertel: Durchschnaufen für schwere Aufgaben

Aich/Dob-Absagen brachten Waldviertel willkommenes freies Wochenende. Am Mittwoch kommt dafür gleich Slowenien-Meister Maribor.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 02:58
Austrian Volley League - Durchschnaufen für schwere Aufgaben
Unter Matchbedingungen gab es vorige Woche für Christopher Hahn & Co. vergleichsweise wenig Aufschlagmöglichkeiten. Ab Mittwoch wird das Programm aber wieder dichter.
Foto: Franz Atteneder

So stressig die vorige Woche für die Waldviertler Volleyballer begann – mit Training am Montag, Josh-Konzert am Dienstag und MEVZA-Heimspiel am Mittwoch –, so vergleichsweise ruhig klang sie dann aus. Denn am Freitag trudelte die Nachricht ein, dass es statt zweier Partien gegen Aich/Dob binnen 24 Stunden ein spielfreies Wochenende geben wird. Bei den Kärntnern hatte sich Covid-19 eingeschlichen, vier Personen, darunter Trainer Zvonko Nikolic, waren betroffen.

„Wir hätten fast schon nicht gewusst, was wir mit der Zeit anfangen sollen“, scherzte URW-Manager Werner Hahn erst angesichts des bisher so dichten Terminkalenders bei der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel, um dann gleich darauf ernstere Töne anzuschlagen. „Nach diesen Strapazen zum Saisonstart mit zwei bis drei Spielen jede Woche hat es der Mannschaft und vor allem auch dem Staff sehr gut getan, ein freies Wochenende zu haben, einmal durchschnaufen zu können.“

Für die Nordmänner selbst war durchschnaufen relativ. Denn statt der zwei Spiele wurden am Samstag kurzerhand zwei harte Trainingseinheiten eingeschoben. „Wir waren darauf eingestellt, zweimal zu spielen. Das muss alles im Rhythmus zusammenpassen, mit dem Trainingsplan. Darum haben wir den eben angepasst“, erklärt Hahn.

Das einzige Spiel der Vorwoche stieg damit am Mittwoch in der MEVZA-Liga gegen Titelverteidiger Ljubljana. Und die Slowenen beendeten gleich die Siegesserie der Waldviertler – scheinbar locker mit 3:0. Ganz so locker war‘s freilich nicht. „Wir haben sehr gut Volleyball gespielt, haben wirklich gut dagegengehalten. Aber ACH Volley hat eben im gesamten Spiel nur einen einzigen Angriffsfehler gemacht. Da wird‘s schwer“, sagt Hahn. „Die waren einfach eine Klasse für sich.“

Ähnlich schwer die Aufgabe am Mittwoch gegen Maribor, den amtierenden slowenischen Meister (vor Ljubljana). Am langen Wochenende um den Staatsfeiertag wird es dann etwas ruhiger. Am Samstag gastiert Hypo Tirol in Zwettl, am Dienstag geht‘s nach Ried. „Wenn wir dort konzentriert bleiben, werden wir sie im Griff haben“, sagt Hahn.

Wann die Spiele gegen Aich/Dob nachgetragen werden, ist noch nicht ganz fix. Das Cup-Match steigt voraussichtlich am 7. November. Den Platz für das MEVZA-Match haben beide Teams im Kalender noch nicht gefunden. Hahn: „Das wird eine Herausforderung, wir haben kaum freie Tage mehr.“