Nach Abbruch zittern Zwettl Hurricanes ums Playoff. Abbruch beim Stand von 0:3 in Zwettl, nachdem Schiri zu tief ins Eis bohrte. Jetzt droht der Rückfall auf den letzten Platz.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 16. Januar 2019 (02:11)
Mathias Schuster
Patrick Kern (rechts) vergab kurz vor Ende des ersten Drittels diese große Chance zur Führung gegen St. Pölten.

Im letzten Spiel des Grunddurchgangs hielten die Hurricanes wieder deutlich besser mit. „Wir waren sicher um nichts schwächer als St. Pölten“, meinte Obmann Karl Kuchelbacher trotz 0:3-Niederlage gegen die Hawks.

„Das Problem ist nur, dass wir unsere Chancen nicht nutzen. Das zieht sich durch alle unsere Spiele.“ Kurz vor Ablauf des ausgeglichenen ersten Drittels stand Patrick Kern plötzlich völlig alleine vor Goalie Manuel Scholler, brachte den Puck aber nicht ins Tor. Maximilian Werhan brachte die Gäste im zweiten Drittel in Führung (27.). Den letzten Abschnitt eröffnete Philip Neussl, der es alleine vor Andreas Rabl besser machte als zuvor Kern, neun Minuten später erhöhte Werhan auf 3:0.

Weiter ging es in Zwettl nicht, denn aufgrund der Wetterlage kam es zu einer Unterbrechung. Während dieser meinte es der Schiri beim Nachbohren der Torverankerung zu gut und traf eine Kühlleitung. Das Eis musste mit heißem Wasser aufgetaut und die Leitung geflickt werden – aufgrund der zu langen Pause folgte der Abbruch.

Ob die restlichen zehn Minuten nachgespielt werden, wird in den nächsten Tagen entschieden. So oder so muss Zwettl in der letzten Runde auf eine Niederlage von Trautmannsdorf hoffen, um ins Playoff einzuziehen.