„Verdient und fair“

Erstellt am 01. Oktober 2013 | 04:48
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Stimmen & Analyse / So erklären die Vereinsvertreter die eklatant unterschiedlichen Spielhälften im großen Waldviertel-Derby.

Vor dem Waldviertel-Derby in Waidhofen veränderte Frantisek Cipro, der prominente Neo-Trainer des SC Zwettl, das „Winning Team“ vom Würmla-Heimspiel nur an einer Position: Der zuvor gesperrte Kroate Matej Mitrovic ersetzte Thorsten Schiller am linken Flügel.

Nach dem Schlusspfiff stand auch für ihn die folgende Kernfrage im Mittelpunkt: Wie kann es zu zwei so unterschiedlichen Spielhälften kommen? „Es kann nicht an der Kondition liegen, weil wir ja schon ab der 46. Minute so gespielt haben“, rätselte Cipro bei seiner ersten Matchanalyse als Zwettl-Coach. „Vielleicht war es die Angst vorm Gewinnen. Vor der Pause hätten wir zwei, drei Tore schießen müssen. Am Schluss hätten wir auch verlieren können. Unterm Strich bin ich schon ein bisschen enttäuscht.“

Wie sieht die Bilanz von SVW-Trainer Helmut Lamatsch aus? „Über 90 Minuten geht das Remis in Ordnung. Nach der Pause war Zwettl nicht mehr präsent, ist körperlich total zurückgefallen. Da hatten wir gute Chancen, daher trauern wir dem Dreier schon etwas nach.“

„Nach der Pause haben wir den Waidhofnern viel mehr Raum gelassen, diesen haben sie auch gut ausgenützt“, meinte SCZ-Sektionsleiter Harald Resch. „Das Unentschieden ist verdient und fair, allerdings hätte die Partie genauso gut 3:3 ausgehen können.“