URW Waldviertel verpasste wegen Corona Europacup-Achtelfinale

Erstellt am 17. Januar 2022 | 15:11
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Volleyball Symbolbild
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Der österreichische Volleyball-Club Union Waldviertel musste wegen eines Corona-Falls in den eigenen Reihen für das Achtelfinale im CEV Challenge Cup w.o. geben.

Die "Nordmänner" hätten am Dienstag und Mittwoch jeweils auswärts auf Halkbank Ankara treffen sollen. Wie Union-Obmann Werner Hahn am Montag gegenüber der APA bekanntgab, zogen die Niederösterreicher nach einem positiven Corona-Test vor dem Abflug in die Türkei vom Bewerb zurück.

Ankara steht damit kampflos im Viertelfinale, das sich auch VCA Amstetten zum Ziel gesetzt hat. Nach einer knappen 2:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel beim Lausanne UC rechnen sich die Mostviertler im Rückspiel am Mittwoch (19.00 Uhr/live ORF Sport +) gute Chancen aus, als erster österreichischer Verein seit 18 Jahren das Viertelfinale eines Europacup-Bewerbs zu erreichen. Damals gelang dies dem VT Tiroler Wasserkraft.

Amstetten tritt vor Heimpublikum an. Wird die Voraussetzung 2G erfüllt und eine FFP2-Maske getragen, darf in der Johann-Pölz-Halle zugeschaut werden. "Wir haben es selbst in der Hand. Ich bin mir sicher, dass die Jungs am Mittwoch für alles bereit sind und mit dem Rückhalt der Fans können wir unsere Reise durch Europa fortsetzen", zitierte der VCA seinen Sportdirektor Michael Henschke.

"Wir haben sicherlich noch alle Karten selbst in der Hand", gab sich auch Amstetten-Kapitän Florian Ringseis zuversichtlich. "Es gab viele Up- und Downphasen in unserem Spiel in der Schweiz und trotzdem ging es in einen entscheidenden fünften Satz. Wenn wir Lausanne mit einem guten Service dazu zwingen, langsamer zu spielen, dann werden wir im Block und in der Verteidigung erfolgreicher sein als im Hinspiel", meinte Ringseis.