1,5 Milliarden Euro investiert

Erstellt am 24. Oktober 2011 | 00:00
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WIRTSCHAFTSSTANDORT / Investitionen in der Landeshauptstadt seit Jahresanfang um halbe Milliarde gestiegen. Stadtchef Stadler spricht von „enormer Kraft und Dynamik“.

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Ein Teil der diesjährigen Investitionen: das Areal der ehemaligen Materna-Villa, das das geplante »Stadthaus LTeins« beherbergen wird, ein Geschäfts- und Bürohaus am Linzer Tor.NÖN
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VON MARIO KERN

ST. PÖLTEN / Die Landeshauptstadt ist ein florierender Wirtschaftsstandort, freut sich Bürgermeister Matthias Stadler. Das belegt laut Magistrat die beachtenswerte Summe von 1,5 Milliarden Euro. So viel wurde nämlich in diesem Jahr in St. Pölten investiert, von der Stadt selbst, anderen öffentlichen Körperschaften und Institutionen sowie privaten Investoren und Wirtschaftstreibenden. Einige Projekte wurden bereits abgeschlossen, andere werden noch umgesetzt. „Die enorme Kraft und Dynamik des Wirtschaftsstandortes St. Pöltens wird durch diese hohe Zahl verdeutlicht“, so Bürgermeister Stadler.

Anfang des Jahres war es „nur“ eine Milliarde Euro Investitionsvolumen, dank einer beschlossenen Investition des Landesklinikums und dem Beschluss zur Umsiedelung der Arbeiterkammer in die Landeshauptstadt wuchs die Summe im Laufe des Jahres auf eineinhalb Milliarden.

Im Bereich der Wirtschaft wurde vom Cityhotel D&C, den Weichenwerken Wörth, L&S-Recycling, Sunpor, Egger Voith, Lutz, Alpenland, dem VAZ und in Baurechtsgründe für Gewerbebetriebe investiert. Zudem startet die Wiener Städtische mit der Donau Versicherung den Neubau ihrer Landeszentrale um 13,7 Millionen Euro in der Karl-Renner-Promenade.

Ebenso mit berücksichtigt: die Hypo-Landeszentrale, die in der Wiener Straße um 37 Millionen Euro errichtet wird und wo dieser Tage Dachgleiche gefeiert wurde, sowie das Geschäfts- und Bürohaus „LTeins“, das in Bälde am Linzer Tor errichtet werden soll.

Was öffentlichen Verkehr, Infrastruktur und Sicherheit anbelangt, wurde für die Park & Ride-Anlage beim Bahnhof, die Fertigstellung des Bahnhof-Umbaus, den viergleisigen Ausbau der Westbahn, den Bau des Stadions und etwa das LUP-Netz Geld aufgewendet.

Im Bereich Wohnen gibt es diverse Projekte von Genossenschaften, der Living City GmbH und Baurechtsgründe für Familien.

In den Gesundheitsstandort St. Pölten wurde mit dem Ausbau des Landesklinikums, dem Neubau der Blutbank und auch der Förderung von FH-Projekten investiert.

Im Schul-Ausbauprogramm des Bundes sind HAK, HTL, BAKIP, das Gymnasium Josefstraße, BORGL. Desweiteren wird die Sanierung von Pflichtschulen finanziert.

Einen wichtigen Punkt der diesjährigen Investitionen stellen auch Innenstadt-bezogene Projekte dar: Innenstadt-Marketing, Verein Plattform St. Pölten 2020, archäologische Grabungen und unter anderem die Neugestaltung des Domplatzes.