35 Millionen für EKZ

Erstellt am 16. Dezember 2013 | 23:59
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Foto: NOEN, Grafik: Braunsberger Holding
Revitalisierung / Im Herbst startet der groß angelegte Neubau des Einkaufszentrums Merkur City Süd. Nach einem Jahr Bauzeit soll der attraktivierte Standort fertig sein.
Von Mario Kern

Im Oktober 2014 sollen zwischen Hnilickastraße und Rödlgasse die Bagger auffahren: Dann startet die große Revitalisierung des Einkaufscenters Merkur City Süd, für die zurzeit Gespräche mit der Stadtgemeinde laufen.

Bereits 2006 hatte Helmut Meder den Merkur-Markt Süd und die dahinterliegende alte Dampfbäckerei gekauft. Das alte Bäckerei-Gebäude war damals abgerissen worden, die Bebauung des Areals ließ bis dato auf sich warten.

Neues Einkaufszentrum  auf 20.000 m? Fläche

Die große Reattraktivierung des Standortes – um voraussichtlich 35 Millionen Euro – soll in zwei Etappen erfolgen: „Ein Neubau wird südlich des bestehenden Zentrums errichtet“, berichtet Thomas Braunsberger, der das Groß-Projekt für die Meder-Privatstiftung entwickelt. „Die Mieter des jetzigen Bestandes siedeln in diesen Neubau.“ Darunter sind die Generalmieter Merkur und Media Markt, für die die Verträge bereits fertig sind. Zu den beiden Filialen gesellt sich auch der bestehende Libro-Standort. Geplante Bauzeit für diesen Neubau ist ein halbes Jahr.

Sobald diese und noch einige Filialen mehr auf dem Areal der ehemaligen Großbäckerei untergebracht sind, wird der jetzige Altbau abgerissen und neu errichtet. Auch dafür ist ein halbes Jahr Bauzeit anberaumt. Insgesamt sollen auf gut 20.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche rund 25 Geschäfte unterkommen, der vergrößerte Standort soll als Einkaufs- und Fachhandelmarkt im Süden der Stadt die Massen locken. Ein Vorteil des Projektes sei der Nahversorgungscharakter für die vielen Wohnungen im Gebiet nördlich der A 1.

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Das Einkaufscenter Merkur City Süd - so lautet der Arbeitstitel für den EKZ-Tempel zwischen Hnilickastraße und Rödlgasse - soll im Herbst 2015 in neuem Gewand neu eröffnet werden.
Foto: NOEN, Grafik: Braunsberger Holding

Für die Kunden stehen nach dem Neubau gut 750 Stellplätze zur Verfügung, 470 davon in einer Garage, die unter dem Neubau errichtet wird.

Die Kundenfrequenz soll durch die Baumaßnahmen jedenfalls nicht beeinträchtigt werden. „Die Geschäfte gehen nahtlos weiter“, versichert Thomas Braunsberger.

Das Erweiterungs-Projekt war übrigens in der EKZ-Studie der Firma Regio Plan Consulting als „vorstellbar“ bewertet worden. Mit 63 von möglichen 100 Punkten rangiert das Projekt auf Platz 6 (Platz 1 – ein EKZ-Projekt in der Brunngasse – erhielt 75 Punkte).