Hafnerbacher Hundeauslaufzone sorgt für Konflikte. Durch auswärtige Bürger kommt es in der Hafnerbacher Hundeauslaufzone zu Konflikten. Bürgermeister pocht auf Regeln.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 27. Februar 2021 (04:59)
In der Hundeauslaufzone in Hafnerbach gibt es immer wieder Probleme mit einheimischen und auswärtigen Hunden.
Stefan Gratzl

In der Hundeauslaufzone gibt es auf tausenden Quadratmetern viel Platz zum Auslaufen und sogar die Möglichkeit, seinen Vierbeiner beim Agility zu trainieren. Den Service der Marktgemeinde schätzen nicht nur die Hafnerbacher, sondern mittlerweile auch viele Hundebesitzer aus umliegenden Gemeinden, was zu einigen Konflikten führt.

Die zahlreichen „Gassi-Touristen“ im einst als Landjugendprojekt geschaffenen Hundeparadies wüssten oft nicht über die Regeln Bescheid, was zu Problemen führe, klagen derzeit viele. Zudem vertragen sich nicht alle Hunde untereinander.

„Alle sollten sich an die Regeln halten“

Daher sollte die Hundeauslaufzone nur von Hundebesitzern genutzt werden, die „ihren Hund auch unter Kontrolle“ haben. Eine gegenseitige Absprache zwischen den Hundebesitzern sei generell immer wichtig, um Hundekämpfe und Verletzungen zu vermeiden, erinnern geplagte Hafnerbacher Hundebesitzer. Wegen der großen Beliebtheit gibt es auch die Vorgabe, dass man die Hundezone maximal 20 Minuten nutzen soll. „Zu Recht beschweren sich die Hafnerbacher Hundebesitzer, wenn Herrchen anderer Gemeinden diese Regeln missachten“, so Bürgermeister Stefan Gratzl. „Ich war immer offen, dass auch fremde Hundebesitzer zu uns nach Hafnerbach kommen. Wenn sie sich aber nicht ordnungsgemäß verhalten, müssen wir diese für Nicht-Hafnerbacher leider sperren“, führt er weiter aus.

Daher richtet Gratzl den Appell an alle Hundebesitzer, die Regeln in der Hafnerbacher Auslaufzone zu beachten.