Ampellösung für Daniel-Gran-Schule. ST. PÖLTEN / Automatisches Verkehrserkennungssystem als Hilfe zur Querung der Daniel-Gran-Straße. VP fordert weitere Maßnahmen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 07. Juli 2014 (23:59)
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Stadtrat Markus Krempl freut sich über dieLösung. Unter sechs Varianten haben Baudirektion und Ausschuss die Ampellösung als beste erachtet.
Mit der geplanten Kerntangente Nord, die auch durch die Daniel-Gran-Straße führt, wird auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet – eine Frequenz von etwa 10.000 Fahrzeugen pro Tag. Anfang des Jahres (die NÖN berichtete) betonte Straßenbaudirektor Kurt Rameis: „Eine besondere Herausforderung ist die Daniel-Gran-Schule und die damit verbundenen höheren Sicherheitsrisiken beispielsweise in Bezug auf die Straßenquerung.“

Lösungen für die Anrainer und die Volksschule

Auf Antrag der VP soll die Baudirektion nun Vorschläge für die Daniel-Gran-Straße vorgelegt haben. „Uns geht es dabei vor allem um Lösungen für die Anrainer und die Volksschule“, betont Stadtrat Markus Krempl. Die Baudirektion habe sechs unterschiedliche Varianten geprüft und gemeinsam mit dem Ausschuss die Ampellösung mit automatischem Verkehrserkennungssystem als beste Lösung festgelegt. Diese soll eine möglichst sichere Straßenquerung der Schulkinder gewährleisten.

Damit will sich die VP jedoch nicht zufrieden geben und fordert weitere Maßnahmen, wie etwa ein Lärmschutz-Konzept für die Volksschule und Anrainer. „Schalldichte Fenster bei der Daniel-Gran-Volksschule sowie eine Ausgestaltung mit Bäumen und Hecken könnte neben einer optischen Verbesserung auch einen positiven Effekt in Sachen Lärmschutz bringen“, ist Krempl überzeugt. Vom Rathaus ist bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zum Thema Daniel-Gran-Straße eingelangt.