Ein St. Pöltner im DJ-Geschäft: Christian Reiter berät Sinclar & Co.

Anwalt Christian Reiter berät Musiker-Größen.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 06:13
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Ein zufälliges Treffen auf dem Brüsseler Flughafen führte zu einer Freundschaft zwischen Bob Sinclar und dem St. Pöltner Rechtsanwalt Christian Reiter (r.).
Foto: privat

Eine Begegnung am Flughafen Brüssel führte zu einer Freundschaft. Seither berät der St. Pöltner Anwalt und Techno-Fan Christian Reiter einen der bekanntesten DJs der Welt. Doch nicht nur Bob Sinclar gehört zu seinem Netzwerk, sondern auch Solisten des „Hans Zimmer Orchester“ oder die DJ-Superstars Dimitri Vegas und Like Mike.

„Wie es oft so ist im Leben, man trifft berühmte Leute einer Szene, wenn man sich in dieser bewegt“, erklärt Christian Reiter.

Tomorrowland-Festival als jährlicher Höhepunkt

2011 hat er einen Song von der Swedish House Mafia gehört, seither lässt ihn diese Art der Musik nicht mehr los. Er reiste von Festival zu Festival und tauchte immer mehr in die Musik-Szene ein.

Ein jährlicher Höhepunkt ist für ihn das Tomorrowland-Festival, mit dessen Gründer Michiel Beers er ebenso befreundet ist. Vor dem Heimflug traf er Sinclar. „Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Er lud mich nach Ibiza ein, ich ihn zu einem Konzert nach Paris“, schildert Reiter die Entstehung der Freundschaft.

Seither unterstützt Reiter den Superstar – der vor allem durch den Fußball-WM-Song „Love Generation“ Weltruhm erlangte – in Managementbelangen. Das hat sich auch in der Szene herumgesprochen. „Um zu wissen, was in der Musikerszene abgeht, musst du dich darin bewegen“, erklärt Reiter.

Vor allem seit der Corona-Pandemie habe er viel zu tun, denn Absagen seien nach wie vor ein Thema. „Dass ein Festival oder ein Konzert nicht stattfinden kann, ist nicht das Problem des Künstlers. Sollten Kosten entstanden sein, muss das abgegolten werden“, so Reiter.