AK-Wahlkampf läuft an. Diese Woche geht in Stadt und Bezirk das Werben um die Arbeitnehmer in die heiße Phase. Unter anderem mit vielen Betriebsbesuchen sollen mehr Wähler mobilisiert werden.

Von Thomas Werth. Erstellt am 19. Februar 2019 (05:36)
Werth
Die Kammerräte Martin Pohnitzer, Harald Sterle (v. l.) und Paul Strunz (r.) hoffen mit VP- Bezirksobmann Martin Michalitsch auf ein gutes Ergebnis für die NÖAAB-FCG bei der
AK-Wahl.

Die Ausgangsposition für die Arbeiterkammerwahl in Stadt und Bezirk ist eindeutig: 2014 gingen von den 17.050 Arbeitnehmer-Stimmen 64,9 Prozent an die Sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG), 19,3 Prozent an die christlichen Gewerkschafter (NÖAAB-FCG), 8,5 Prozent an die Freiheitlichen Arbeitnehmer. Die übrigen Prozent teilen sich die zwei grünen Listen AUGE und GGN, KOMintern, Liste Perspektive, Linksblock und Bündnis Mosaik.

Die FSG NÖ rund um den St. Pöltner Vorsitzenden René Pfister startet am 23. Februar mit einem Wahl-Event im VAZ in die heiße Phase. Seit der Vorwoche laufen die Betriebsbesuche unter dem Motto „Menschen sind keine Maschinen“. 1.700 Euro Mindestlohn und das Nein zur 60-Stunden-Woche sind zentrale Themen.

Für die Kandidaten der NÖAAB-FCG um Fraktionsvorsitzenden Harald Sterle fällt der Startschuss bei einer Infoveranstaltung am 21. Februar im Gasthof Franzl in Wilhelmsburg. Wie auch in der Landespolitik steht das „Miteinander“ im Vordergrund der Kampagne. Zusätzlich liegt der Fokus auf Gesundheit am Arbeitsplatz und digitaler Qualifikation.

Wegen der geringen Wahlbeteiligung ist sowohl für Sterle als auch Pfister die Mobilisierung ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Heuer gibt es erstmals die Möglichkeit einer Briefwahl direkt im Betrieb. Gewählt wird zwischen 20. März und 2. April, die genauen Termine stehen Anfang März fest. 

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