Junger Afghane randalierte im St. Pöltner Spital

Erstellt am 29. November 2016 | 06:09
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stp51stadt-rettung 27.059 Notfall-Patienten wurden in diesem Jahr bereits im Universitätsklinikum St. Pölten versorgt.
Foto: NOEN, ROBERT HERBST/LK-Holding
Jugendlicher attackierte Feuerwehrleute und Polizisten mit einem Metallgegenstand. Patienten kamen nicht zu Schaden.

Unfassbare Szenen spielten sich am vergangenen Mittwoch in der Kinderabteilung des Universitätsklinikums St. Pölten ab. Ein afghanischer Asylwerber aus Wilfersdorf, der dort stationär behandelt wurde, rastete plötzlich aus.

„Er hat sich mit einem metallenen Gegenstand bewaffnet und Mitglieder der Klinikum-Betriebsfeuerwehr attackiert“, bestätigt Polizeisprecher Johann Baumschlager den Vorfall. Der angeblich 17-Jährige soll beim Eintreffen der Polizei dann
massiven Widerstand geleistet haben.

Geschulte Polizisten mit Schildern im Einsatz

Das unterstreicht auch Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler. Und er hebt das professionelle Agieren der Beamten der Polizeiinspektion Regierungsviertel hervor. „Diese sind besonders geschult. Das kam ihnen bei diesem Einsatz sehr zugute, da der Jugendliche massiv gegen die Beamten trat, sodass sogar Schutzschilder zum Einsatz kamen.“ Andere Patienten kamen nicht zu Schaden.

Die Fahrt mit dem Streifenwagen war für die begleitenden Beamten ebenfalls eine Herausforderung. „Auch hier ließ er sich kaum beruhigen und leistete Widerstand. Im Polizeianhaltezentrum angekommen, setzte er sein Verhalten – trotz sämtlicher Deeskalationsversuche – unverändert fort“, berichten die beiden Polizisten.

Als Grund für das Verhalten werden psychische Probleme angenommen.