Barockes Neuland

Erstellt am 31. März 2014 | 23:59
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Foto: NOEN, Kern
ST. PÖLTEN / Festival Alter Musik widmet sich diesmal seltenen Instrumenten, „barock-untypischen“ Gefilden und neuen Zugängen.
Von Mario Kern

Künstlerisches Neuland betritt Caroline Berchotteau mit dem Barockfestival St. Pölten: Von 7. bis 21. Juni gibt es bei sechs Konzerten in erlesenen Aufführungsorten in der Landeshauptstadt neue Töne, ungewohnte Kombinationen und frische Interpretationen Alter Musik zu hören.

Das mittlerweile neunte Barockfestival startet am Samstag, 7. Juni, mit dem „Feste Champetre“, einem ländlichen Ausflug des Ensembles Armonico Tributo Austria. Neuland wird hier für St. Pölten mit dem Einsatz einer Drehleier erschlossen. Aber auch abseits des mittelalterlichen Instruments kann sich die Interpretation der Musik französischer Dorffester durch „die Wiener Philharmoniker der Alten Musik“ mehr als hören lassen.

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Vereinte Kräfte für den Genuss exquisiter Barockmusik in St. Pölten: Thomas Karl, Peter Lafite (Sparkasse NÖ Mitte West AG), Bürgermeister Matthias Stadler, Caroline Berchotteau und Reinhard Reisinger (Sunpor).
Foto: NOEN, Kern

„The Art of Buxtehude“ bringt der junge und renommierte Organist Jean Luc Ho in der selten bespielten Alumnatskapelle zu Gehör.

Eine Hommage an Komponist Jean Philippe Rameau geben I Pizzicanto im ehemaligen Sommerrefektorium zum Besten. Dabei erklingen französische und armenische Instrumente und Melodien.

Die St. Pöltner Pianistin Isabel Ettenauer und Elektroniker Karlheinz Essl bieten mit „Gold.Berg.Werk“ neue Interpretationen der Goldberg-Variationen von Bach.

Das Ensemble Oirialla interpretiert die traditionelle Musik aus der Oriel-Region im nordöstlichen Irland.

Mit „Requiem for a pink moon“ nimmt sich das Ensemble Phoenix aus München der Pop-Musik von Nick Drake an und stellt sie barocken Klängen von Dowland und Campion gegenüber. www.barockfestival.at