Ex-St. Pöltner-Stadtrat Wurzer wird Chef der ÖGK. Der St. Pöltner Ex-VP-Stadtrat Bernhard Wurzer wird Generaldirektor der neuen Österreichischen Gesundheitskasse.

Von Beate Steiner. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:25)
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Der erste Generaldirektor der neu geschaffenen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) heißt Bernhard Wurzer. Ein weiterer Karrieresprung für den 45-jährigen St. Pöltner, der vielen noch als eloquenter VP-Stadtrat in Erinnerung ist. Vor allem auch deshalb, weil Wurzer als bekanntestes Gesicht der St. Pöltner Opposition mit seinen pointierten Meldungen stets in den Medien präsent war.

„Das hat sich gut ergeben. Ich bin in die Sache hineingewachsen“

Und das 17 Jahre lang. Bereits 1996, mit 22 Jahren, war der damalige Student stellvertretender Bundespartei-Obmann der Jungen ÖVP und Gemeinderat in der Landeshauptstadt. 2013, nach sieben Jahren als Stadtrat und VP-Klubobmann, verließ der Jurist die Lokalpolitik, um Generaldirektor-Stellvertreter des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger zu werden.

„Das hat sich gut ergeben. Ich bin in die Sache hineingewachsen“, erklärt Wurzer, der schon an der Ausarbeitung der Gesundheitsreform führend mitgearbeitet hat und der an seinem Job die gesellschaftspolitischen Ansätze schätzt. „Sozialversicherung ist ein Virus, da kommt man nicht mehr los davon. Ich kann damit auch etwas für Menschen bewegen, kann greifbare Ergebnisse erzielen. Das ist ähnlich wie in der Kommunalpolitik.“

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Die geht dem begeisterten St. Pölten-Bewohner nicht ab: „Ich komme in meinem Job meist spät nach Hause, aber jetzt bleibt ein Wochenende ein Wochenende ohne öffentliche Verpflichtungen.“