Unhöfliche Lenker regen viele auf. Nach Kritik einer St. Pöltnerin klagten einige ihr Leid, es gibt aber auch positive Erlebnisse.

Von Mario Kern. Erstellt am 26. September 2018 (12:17)
LUP Bus
Josef Vorlaufer

Dass es selten höflich zugeht in St. Pöltens Bussen, könnte man angesichts vieler Reaktionen auf den NÖN-Artikel der Vorwoche meinen. Viele Leser schilderten ähnliche Erfahrungen mit unhöflichen Buslenkern.

Nach der Verteidigung von Busunternehmerin Sabine Zuklin-Pollany wehrt sich nun auch Direktor Werner Gumprecht von Dr. Richard. Er erläutert, dass es im Frühjahr einige personelle Veränderungen gab. „Seither hat unser Kundendienst nur wenige lenkerspezifische Beschwerden registriert.“

Nicht grüßende Busfahrer beschäftigen aber trotzdem so manche Lup-Kunden ebenso wie Lenker, die ihnen die Tür vor der Nase zumachen würden.

Eine St. Pöltnerin berichtet etwa von einem Erlebnis am Neugebäudeplatz: „Zwei Busse kamen gleichzeitig, wobei meiner der hintere war. Da kein Platz mehr für meinen Bus war, um sich gerade einzuparken, ist er einfach gleich weitergefahren und hat die Station ausgelassen.“ Weder heftiges Winken noch Schreien habe genutzt: „Keine Chance. Er ist einfach weitergefahren. Als ich durch eine Mitfahrgelegenheit schließlich in Harland ankam, sprach ich den Busfahrer auf den Vorfall an. Es war ihm aber komplett egal.“

Andere Bus-Kunden berichten von positiven Erlebnissen und zeigen Verständnis für die Verspätungen. „Mir persönlich ist kein unfreundlicher Buslenker aufgefallen“, betont eine NÖN-Leserin.