"The Zsa Zsa Gabor" präsentieren neues Album. Politisch positionieren sich The Zsa Zsa Gabor’s mit ihrem neuen Album „X“, das „melodiös, intensiv und wütend“ ist.

Von Erna Kazic. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:47)
Feiern am 1. Februar den Release ihres Albums „X“ im Freiraum: Matthias Nimpfer aka Mots T. Sux, Gabor Hillinger aka ZZ Gabor, Harald Pristauschek aka Harry Hurricane und Paul Buchetitsch aka Paul Le Buche als „The Zsa Zsa Gabor‘s“.
Martin Moser

Einschränkung, Beeinflussung, Bevormundung, Kontrolle – diese Begriffe werden im neuen Album „X“ der St. Pöltner Punkrockband The Zsa Zsa Gabor’s symbolisiert, um die politische Situation in Österreich widerzuspiegeln.

Die Songs des vierten Albums sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Zu einer Zeit, als die FPÖ Teil der Regierung war. „Wir sind zwar keine explizit politische Band, aber der Abrutsch ins rechte Eck hat uns schockiert“, erklärt die Band. „Die neue Situation in der österreichischen Regierung ließ uns keine andere Wahl, als ganz klar dagegen Stellung zu beziehen.“ Einschränkungen der Menschenrechte, Eingriffe in Pressefreiheit und Umkehr sozialer Ausgewogenheit schreiten laut The Zsa Zsa Gabor‘s voran – einige Songs aus dem Album greifen genau diese Problematiken auf. Andere Songs erzählen über persönliche Erlebnisse, Rückblicke in die Jugend und das Tour-Leben der Band. Und zu erzählen gibt es einiges.

2013 sollte die Band nur ein kleines Proberaum-Projekt werden, heute, sieben Jahre später, erreicht sie mittlerweile Menschen europaweit. Beim Album-Release haben sie Heimspiel: „X“ wird dort am Samstag, 1. Februar, präsentiert. „Es ist immer schön in St. Pölten zu spielen – dort können wir auf unsere Freunde und Fans zählen“, so die Musiker.