St. Pöltens Partnerstadt Wuhan als Viren-Zentrum. Landeshauptstadt bietet Hilfe an, Bürgermeister Stadler richtet sich mit Brief an Stadtverantwortliche.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 22. Januar 2020 (10:26)
Die Gesundheitsbehörden sind alarmiert
APA (AFP)

Neun Todesfälle durch das neuartige Coronavirus sind bisher bekannt, 440 Menschen sollen damit angesteckt sein. Die meisten dokumentierten Fälle werden aus Wuhan gemeldet. Seit 2005 ist Wuhan Partnerstadt St. Pöltens und genau dort wird der Ursprungsort des Virus vermutet.

Alle bisher gemeldeten Fälle zeigen einen örtlichen Zusammenhang. Ein Fischmarkt in Wuhan soll der Ausgangspunkt des Virus sein. Fälle aus Thailand, Japan, Südkorea, Taiwan und den USA sind mittlerweile bestätigt.

Bürgermeister Matthias Stadler richtete sich in einem Brief an die Stadtverantwortlichen der 11-Millionen-Einwohner-Stadt. Darin zeigt er sich im Namen St. Pöltens sehr betroffen und bietet auch seine Hilfe an. Im Oktober soll eine Delegation St. Pöltens nach Wuhan reisen, um 15 Jahre Partnerschaft zu feiern. St. Pölten hält regen Kontakt zu Wuhan.

Bei Ein- und Ausreise aus Wuhan werden mittlerweile Kontrollen durchgeführt, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden. Das ist vor allem im Hinblick auf die Feierlichkeiten des chinesischen Neujahrs wichtig. Um Samstag, den 25. Jänner herum, werden erhöhte Reiseaktivitäten stattfinden.

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