Daniel-Gran-Straße: Ab 2015 wird’s ernst. ST. PÖLTEN / Kerntangente Nord bündelt etwa 10.000 Fahrzeuge pro Tag. Letzte Etappe ist eine besondere Planungs-Herausforderung.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 07. Januar 2014 (23:59)
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Die Kerntangente Nord führt ab 2017 auch an der Daniel-Gran-Schule vorbei. Erwartete Frequenz: etwa 10.000 Fahrzeuge pro Tag.Daniel Lohninger
Von Daniel Lohninger

In fünf Bau-Etappen wird bis 2017 die Kerntangente Nord errichtet. Sie soll über die Tragisanastraße die Wiener Straße mit der Prater straße verbinden. Herzstück ist die bereits beschlossene Errichtung einer neuen Traisenbrücke. Spannend wird es aber erst danach, wenn die Daniel-Gran-Straße umgestaltet werden soll. 2015 könnte das der Fall sein – „nach Maßgabe der budgetären Möglichkeiten“, wie Straßenbaudirektor Kurt Rameis einschränkend erklärt.
 

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Tägliche Frequenz von etwa 10.000 Fahrzeugen

Klar ist aber für die Stadt, dass die neue Kerntangente Nord – erwartet wird eine tägliche Frequenz von etwa 10.000 Fahrzeugen – gerade in der Daniel-Gran-Straße großzügige Änderungen notwendig macht. Angedacht ist derzeit, den vorhandenen Straßenquerschnitt „besser aufzulösen“ – also konkret beispielsweise zumindest auf einer Seite Bäume zu pflanzen. Rameis: „Generell gibt es für die Daniel-Gran-Straße bislang nur ein allgemeines Projekt für die notwendige Neugestaltung des Querschnitts.“ Wie immer bei Altbaubestand gehe es darum, einen Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit, Anrainerschutz, Gestaltung und Parkplatzbedarf zu finden. Eine besondere Herausforderung sei die an der Straße liegende Daniel-Gran-Schule und die damit verbundenen höheren Sicherheits-Risken beispielsweise in Bezug auf die Straßenquerung.

Ringschluss um die Altstadt Schritt für Schritt umgesetzt

Langfristiges Ziel der Kerntangente Nord ist es, einen äußeren Straßenring um die Innenstadt zu schaffen. Begleitend zu den straßenbaulichen Maßnahmen wird die Bauabteilung im Magistrat deshalb bis Juni Vorschläge zur Entlastung der Bevölkerung entlang dieser Achse vorlegen. „Der Ringschluss um die Altstadt ist jedenfalls ein Projekt, das Schritt für Schritt umgesetzt wird und das daher längere Zeit in Anspruch nehmen wird“, beschwichtigt Bürgermeister Matthias Stadler. In die Planung für die Daniel-Gran-Straße einfließen soll dann auch, wie die Kerntangente Nord ab Fertigstellung der neuen Traisenbrücke angenommen wird.


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