Jazzige Klänge im St. Pöltner Museumshof

Erstellt am 16. August 2022 | 05:03
Lesezeit: 3 Min
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Die Festivalchefin Caroline Berchotteau bei der „Jazz im Hof“-Eröffnung 2021.
Foto: Klaus Engelmayer
Renaud Garcia-Fons, Raphael Preuschl sowie andere weltbekannte Jazzstars kommen beim Festival „Jazz im Hof“ ab Donnerstag nach St. Pölten.

Das alljährliche Festival „Jazz im Hof“ wurde zwar 2010 ins Leben gerufen, seine künstlerische Leiterin Caroline Berchotteau bereitete sich für das Festival jedoch unbewusst schon einige Jahre zuvor.

Klangpioniere aus Partnerstadt zur Eröffnung

Als sie noch mit 17 eine Studentenwohnung in einem Pariser Arrondissement bewohnte, rutschte sie zufällig in die Jazzszene hinein und während der unzähligen Konzerte, die sie besuchte, knüpfte Berchotteau Kontakte mit internationalen Ausnahmetalenten des Jazzmilieus, die sie auch heuer zum Festival im Barockgarten des Stadtmuseums nach St. Pölten holt.

Somit können sich alle Jazzfans am Donnerstag, 18. August, ab 19.30 Uhr auf den bereits gut in der Jazzszene bekannten und anerkannten Pianisten David Helbock und Rising Star Camille Bertault freuen. Die zwei Ausnahmekönner erkunden in „Playground“ das unermesslich wundersame Spielfeld des Jazz.

Beim zweiten Konzert des Eröffnungsabends präsentieren Klangpioniere Tomáš Liška und Kamil Slezák aus der St. Pöltner Partnerstadt Brünn mit ihren Musikerkollegen Nikola Zarić und Efe Turumtay ihr Programm „Invisible World“, das den modernen Jazz und Kammermusik mit Anklängen an Flamenco verbindet und Klänge verschiedener Musikinstrumente wie Akkordeon, Bass oder Perkussion kombiniert.

Renaud Garcia-Fons führt in St. Pölten auf

Am Freitag, 19. August, ab 19.30 Uhr performt das Improvisationsduo bestehend aus Ukulele-Spieler Raphael Preuschl und der mit dem Radio.string.quartet.vienna bekannt gewordenen Cellistin Asja Valčić.

Im zweiten Konzert mischt dann Renaud Garcia-Fons mit seinem Quartett „La Luna de Seda“ die Melodien osmanischer Musik mit modernem Flamenco. Das Programm von Garcia-Fons wurde übrigens exklusiv für das „Jazz im Hof“ komponiert und wird bei dem Festival erstmals live auf der Bühne zu hören sein.

Am Samstag, 20. August, ab 19.30 Uhr pendeln Drummer Ziv Ravitz und Pianistin Verena Zeiner in „The Sweetness of Finitude“ zwischen sanfter Ruhe und dramatischer Note hin und her.

Und zum Schluss kann sich das Publikum auf einen Mix von Jazz und Volksmusik von Akkordeonisten Paul Schuberth und Johannes Münzer sowie Saxofonistin Victoria Pfeil freuen.