Das Kreuz & die Kunst im St. Pöltner Dom

Erstellt am 30. März 2021 | 17:36
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Mit ganzem Körpereinsatz wurde bei der Fastenbesinnung im Dom das Thema „Ich möchte mein Kreuz abwerfen können“ künstlerisch umgesetzt.
Foto: Leopold Schlager, Leopold Schlager
Dem Leid, dessen Überwindung und dem Leben widmeten sich Texte, Tanz und Orgel-Spiel online und nun im Dom.

Kirche und Kunst verbindet in seiner Fastenbesinnung der Katholische Akademikerverband (KAV). Auch „um Anwälte für die Schwächsten, für das Leben zu sein“, wie der geistliche Assistent Mauritius Lenz zum Thema „Ich möchte mein Kreuz abwerfen können, wann immer ich will“, sagte.

„Dem Leben zu dienen, ist unser göttlicher Auftrag“, so Lenz. Hoch aktuelle Fragen zur Selbstbestimmung bis zum Leid, das es zu überwinden gilt, und zum Gottvertrauen spiegelten sich in den Texten von Theologen bis zu Goethes Faust wider. Kunstvoll ausgedrückt wurden sie in Tanzdarbietungen unter der künstlerischen Leitung von Anita Hofmann – etwa von Katharina Kölbl und Dominique Lösch. Dazu gerahmt in die Orgel- Improvisationen von Michael Koller.

Fastenbesinnung über neue Wege für zuhause

Die Umstände brachten es mit sich, dass jeder an der Fastenbesinnung teilhaben konnte, wann immer er wollte. Denn der KAV stellte eine kurze Messe mit Texten, Tanz, Orgelspiel und Impressionen von Werken bildnerischer Künstler online, weil Corona die Besinnung am traditionellen Termin einen Tag nach dem Aschermittwoch vorerst verunmöglichte.

Leibhaftig hielt die Kunst zu Beginn der Karwoche Einzug in die Domkirche, so, wie es die strengen Corona-Regeln möglich machten, dazu das Video auf der Leinwand hinter dem Altar. Und mit Worten von Landesrat Martin Eichtinger. Kurz vor der frohen Osterbotschaft eine große Freude für KAV-Obfrau Angelika Beroun-Linhart, dass dies „für die Künstlerinnen und Künstler möglich war.“