St. Pölten

Update am 16. Mai 2018, 16:38

von Mario Kern

NÖN feierte 150. Geburtstag. Mit rund 150 Gästen feierte die NÖN im Rathaus groß den 150. Geburtstag der St. Pöltner Zeitung.

Für Herausgeberin Gudula Walterskirchen, Pressehaus-Geschäftsführer Friedrich Dungl und die beiden Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger gab es eine große Torte und viele herzliche Glückwünsche.

NÖN-Doppeldeckerbus am Rathausplatz

Vor dem NÖN-Doppeldeckerbus am Rathausplatz verteilte die NÖN St. Pöltner Brot von Hauptstadtbäcker Wolfgang Hager an die treuen Abonnenten und schenkte den Landeshauptwein „Maestro“ aus.

Im Gemeinderatssitzungssaal erzählten die ehemaligen Redaktionsleiter Anton Johann Fuchs, Harald Servus, Georg Schröder und Daniel Lohninger humorvolle Anekdoten aus dem Redaktionsalltag der letzten Jahrzehnte. Der St. Pöltner Briefmarkensammlerverein legte eine Briefmarkenserie mit Motiven der vergangenen NÖN-Logos im Sonderpostamt im Rathaus auf.

Herausgeberin Gudula Walterskirchen betonte im Interview mit Rapid-Stimme Andy Marek, dass es die „Zeitung mehr denn je als Gütesiegel“ brauche. Pressehaus-Geschäftsführer Friedrich Dungl erklärte, dass eine „gut gemachte Zeitung auf den Leser zugeht und ihn aus seiner Echoblase herausholt“.

Ex-Pressehaus-Geschäftsführer Herbert Binder, der vor 61 Jahren als Student bei der NÖN anfing, lobte, dass die NÖN wöchentlich mehr als 1.800 verschiedene redaktionell gestaltete Seiten produziere. „Das kann kein anderes Medium.“

Bürgermeister Matthias Stadler erläuterte, dass die NÖN stets bedeutende Projekte wie die Landeshauptstadtwerdung und auch die Bewerbung als Kulturhauptstadt mittrage und mitpräge. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstrich die regionale Stärke der NÖN: „Was in der Nähe passiert, wird immer interessieren.“

Ein tolles Andenken hatte Raiffeisenbank-Direktor Karl Kendler im Gepäck. Er überreichte ein gerahmtes Bild des St. Pöltner Boten vom 16. Jänner 1868 – mit einem Bericht von der Konstituierung des „Landwirtschaftlichen Vorschussvereines“, dem Vorgänger der heutigen Raiffeisenbank Region St. Pölten.