St. Pölten

Erstellt am 06. Januar 2017, 06:27

Erfolg nach der FH: Absolventen berichten. Praxismöglichkeiten und Projekte mit Unternehmen sollen Job-Aussichten erhöhen.

Erfolg dank FH. Sabine Aichmann hat mit ihrem Backatelier „bröselei“ ein Lokal mit Allergiker-gerechten Speisen eröffnet. Foto: Bröselei  |  Bröselei

Schon während des Studiums werden in der Fachhochschule St. Pölten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt: Studierenden sollen zahlreiche Möglichkeiten geboten werden, ihr Wissen praktisch anzuwenden und Unternehmen in ihrem jeweiligen Bereich kennenzulernen.

FH St. Pölten  |  NOEN, FH St. Pölten / Foto Kraus

Die Beschäftigungsquote von Alumni der FH St. Pölten demonstriert den Erfolg: Sie liegt laut einer AMS-Erhebung (Stand Dezember 2015) über dem Durchschnitt österreichischer Fachhochschulen. Mit einem eigenen Förderprogramm, dem creative pre-incubator, unterstützt die Fachhochschule Studierende und Alumni zudem bei der Unternehmensgründung.

Rund 2.650 Studierende (Stand September 2016) erhalten an der FH St. Pölten aktuell eine praxisbezogene akademische Ausbildung in insgesamt 17 Bachelor und Master Studiengängen sowie zahlreichen Weiterbildungslehrgängen in den Departments Medien und Wirtschaft, Medien und Digitale Technologien, Informatik und Security, Bahntechnologie und Mobilität, Gesundheit sowie Soziales.

In allen Studiengängen wird großer Wert auf Aktualität und einen starken Praxisbezug gelegt: Zahlreiche Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft sichern die Verbindung von Theorie und Praxis und bieten außerdem wertvolle Kontakte zu potenziellen zukünftigen Arbeitgebern etwa im Rahmen von diversen Praxisprojekten oder Praktika.

Start-Ups werden gefördert

Im Rahmen des Programms creative pre-incubator fördert die FH in Kooperation mit der accent Gründerservice GmbH seit Herbst 2014 auch Studierende sowie Absolventen mit Gründergeist. Eine unabhängige Jury wählt einmal jährlich die Teams aus, die im Rahmen des creative pre-incubator bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee und der Unternehmensgründung unterstützt sowie in die Start-up-Szene eingeführt werden.

Die Start-ups bekommen in dem zweisemestrigen Programm einen Co-Working-Space zur Verfügung gestellt, nehmen an Workshops und Trainings teil und erhalten individuelle Coachings sowie eine laufende Betreuung.

Schon während des Studiums wird größter Wert auf gute Jobaussichten: Die Job- und Karrieremesse der FH St. Pölten bietet Studierenden und Absolventen die passende Plattform, Arbeits- und Praktikumsfirmen kennenzulernen und Wissenswertes rund um Job und Karriere zu erfahren.

Fabian Knauseder ist Produktmanager bei der ProSieben-Sat1-Puls4-Gruppe. Foto: ProSieben-Sat1-Puls4  |  ProSieben-Sat1-Puls4

Die karriere.netzwerk ist eine Plattform zur Vernetzung von Studierenden, Alumni und Young Professionals mit vielen unterschiedlichen Top-Unternehmen. Ein Rahmenprogramm – rechtliche Beratung, persönliche Karrieretalks, Infos zu Gesundheit am Arbeitsplatz bis hin zu Hilfestellungen bei Unternehmensgründung – rundet die karriere.netzwerk ab.

Anlässlich des Semester Openings im Department Bahntechnologie und Mobilität findet außerdem jährlich die exklusive Firmen-Messe der Bahnindustrie an der FH statt.

Interessierte Bachelor- und Masterstudierende des Departments Bahntechnologie und Mobilität treffen dabei auf namhafte Unternehmen der Bahnindustrie und Verkehrsbranche. Der Austausch, aber auch die Präsentation der Unternehmensschwerpunkte stehen im Mittelpunkt.

Überdurchschnittlich zufrieden

Bei der letzten weltweiten Umfrage des Beratungsunternehmens Universum landete die FH St. Pölten unter Österreichs Top-Fachhochschulen und -Universitäten: Gelobt wurde vor allem der Bereich Karriereförderung – in der Kategorie „Best Career Service 2016“ belegte die FH St. Pölten den zweiten Platz. Studierende der FH sind mit ihrer Hochschule zudem überdurchschnittlich zufrieden: Mehr als 80 Prozent empfehlen sie weiter, 92 Prozent würden sich wieder für die FH St. Pölten für ihre Ausbildung entscheiden, würden sie ihr Studium neu beginnen.