Freiraum: Großes Re-Opening

Erstellt am 28. März 2014 | 13:49
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Foto: NOEN, mss/zVg
Untergebracht im neuen Parkhaus der AKNÖ in der Herzogenburger Straße wurde das Kulturzentrum neu errichtet und wartet nur mehr darauf, am 5. April neu eröffnet zu werden.
Seit 2005 ist der frei:raum eine etablierte Institution in der städtischen Jugend- und Kulturszene. Vor allem Freunde von Live-Musik erfreuen sich an den dargebotenen Künsten diverser heimischer, regionaler aber auch internationaler Pop-, Rock oder Metal-Künstler.

Bühnensaal von 165 Quadratmeter wartet darauf, eingeweiht zu werden

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Die Bühne steht, nur noch letzte Fertigstellungsarbeiten fehlen: Der frei:raum ist bereit, mit lautem Getöse eingeweiht zu werden. Foto: mss/zVg
Foto: NOEN, mss/zVg

Als der Abriss des alten frei:raum letzten Winter eingeläutet wurde, begann für den Verantwortlichen DSA Wolfgang Matzl und sein Team die Übersiedlung in den Neubau ein paar hundert Meter weiter: Knapp 400 Quadratmeter nimmt der nagelneue frei:raum in der Herzogenburger Straße 12 nun ein, mit einem Bühnensaal von 165 Quadratmeter und einer 50 Quadratmeter großen Bühne, auf die der Programmverantwortliche Martin Rotheneder ab sofort wieder Künstler aus verschiedensten Genres bittet.

Neben Konzerten auch Workshops und Lesungen

Im frei:raum ist somit noch mehr Platz für noch größeres kulturelles Angebot und die Förderung von musikalischem Nachwuchs. „Neben Konzerten finden wie bisher natürlich auch wieder Workshops oder Lesungen statt“, so Wolfgang Matzl. „Der Dank der frei:raum-Crew für all diese Möglichkeiten gilt dem Bürgermeister und der Arbeiterkammer, die als Besitzerin des Areals auch den Neubau finanzierte. Wir freuen uns besonders über das volle Mitspracherecht, das wir bei der Planung und in der Bauphase hatten“, sagt Matzl. So konnten optimale Gegebenheiten für Künstler, Gäste und Organisation und Technik geschaffen werden.

 Programmatisch wird sich nichts Entscheidendes ändern, das bewährte Konzept von qualitativ hochwertigen Veranstaltungen sowie Förderung von Nachwuchs- und Subkultur wird beibehalten. Der frei:raum hat sich einen hervorragenden Ruf als eine der besten Bühnen des Landes für Live-Konzerte gemacht, mit dem Anspruch, nicht die Massen bedienen zu wollen, sondern Nischen zu suchen, die von anderen Anbietern nicht abgedeckt werden (können).
 
Einzigartige Zusammenarbeit

„Die Möglichkeit, die sich hier zur Mitgestaltung von Grund auf geboten hat, ist herausragend. Wir haben gemeinsam etwas ganz besonderes für die St. Pöltner Kulturschaffenden und –interessierten umgesetzt“, so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

„Die Integration einer eigenständigen Kulturhalle bzw. Jugendkultureinrichtung am Gelände einer Arbeiterkammer ist sicherlich ein einzigartiges Projekt in ganz Österreich“, erklärt auch AK-Vizepräsident Michael Fiala. Man habe innerhalb der Gremien diesen Schritt natürlich intensiv diskutiert, sei aber davon überzeugt, dass sich gerade für die Zukunft mit dieser Nachbarschaft ein enormes Entwicklungspotential für die Arbeiterkammer ergeben wird.

„Wir haben ja im AK-Gesetz den expliziten Auftrag, uns auch um die Förderung von Kultur für die ArbeitnehmerInnen anzunehmen. In Zukunft sitzen wir sozusagen direkt am Ort des Geschehens. Wir sind dort, wo sich neue Musikgruppen bewegen, wo Subkultur den Schritt zur breiteren Öffentlichkeit findet, kurz gesagt, dort wo Kunst entwickelt wird. Das wird sicherlich spannend, natürlich darf es manchmal auch herausfordernd werden“, bekennt sich der AK-Vizepräsident zu einem modernen und interessierten Zugang zur Musikkultur.

„Wenn die weitere Zusammenarbeit so läuft, wie jetzt der Neubau des frei:raum, dann können wir uns alle auf die gemeinsame Zukunft freuen“, sind sich Vertreter von Stadt und Arbeiterkammer einig.
 
Eröffnungsfeier am 5. April

Für das Re-Opening am 5. April, ab 21 Uhr, hat Martin Rotheneder, selbst seit vielen Jahren international anerkannter Musiker(u.a. mit den Formationen „Ben Martin“ oder „The Black Riders“) einen wahren Reigen an großartigen, heimischen KünstlerInnen eingeladen, mit denen er bereits seit Wochen intensiv für das Eröffnungsprogramm probt.

Vertreter aller Musikrichtungen weihen bunt gemischt und mit einer eigens für diesen Abend erstellten Song-Abfolge die Bühne ein – mit dabei z.B. Lukas Ascher, der als „Lukascher“ Reggae mit Mundart mixt, der ausgezeichnete Hip Hop-Artist ChiLL-ILL, Metal-Urgestein Tim Sklenitzka, Bauchklang-Member Gerald Huber-Weiderbauer und viele mehr. Die Besucher sind bei freiem Eintritt zum kräftigen Mitfeiern eingeladen.
 
Alle Infos gibt es unter www.freiraum-stp.co