Bande zockte St. Pöltner Supermärkte ab. Die Polizei ist auf der Suche nach möglichen Opfern.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 04. März 2021 (14:01)
Zu wenig im Börsel? Eine 19-Jährige wusste sich zu helfen. Legal war das aber nicht.
Symbolfoto: www.wodicka.com

Eine Polizeikontrolle im St. Pöltner Stadtgebiet führte zum Ermittlungserfolg nach sechs Fällen von Geldwechselbetrug in der Zeit von Oktober bis Dezember 2020. Die Beamten der Polizeiinspektion St. Pölten-Bahnhof kontrollierten einen Pkw mit polnischem Kennzeichen.

Im Fahrzeug befand sich zwei Bulgaren, ein 52-Jähriger und ein 34-Jähriger. Der 52-Jährige ist in Deutschland  einschlägig vorbestraft und wird beschuldigt die Taten in Niederösterreich verübt zu haben. Laut Polizei wurde bei der Kontrolle ein größerer Bargeldbetrag in auffälliger Stückelung von 10- und 100-Euro-Scheinen festgestellt.

Die beiden Beschuldigten gestanden vier vollendete und 16 versuchte Betrugsfälle in der Zeit von 25. Februar bis 2. März 2021 in verschiedenen Filialen von Billa und Lidl  in Niederösterreich verübt zu haben. Sie erbeuteten mindestens 400 Euro.

Der 52-Jährige war auch zu den sechs Fällen im Vorjahr geständig. Die beiden wurden in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Einige Tatorte konnten bisher nicht zugeordnet werden. Geschädigte von Billa und Lidl  werden ersucht, sich bei der Polizei unter 059133303333 zu melden.