Gmundner Offensivpower war zu stark. Admiral Superliga: St. Pölten kassiert am Traunsee eine empfindliche Schlappe.

Von Manuel Burger. Erstellt am 26. Januar 2020 (21:08)
Comeback. Rechtzeitig vor dem Cup Final-Four kehrte Kapitän Roman Jagsch (r.) am Sonntag auf das Spielfeld zurück.
Wolfgang Mayer

GMUNDEN - ST. PÖLTEN 115:85. Die ersatzgeschwächten St. Pöltner boten den Gastgebern über weite Strecken der ersten Hälfte die Stirn. „Wir haben brav mitgespielt. Sie sind offensiv aber in den Rhythmus gekommen. Das wollten wir vermeiden“, schilderte Headcoach Andreas Worenz.

Während die Referees die aggressive Spielweise der Oberösterreicher durchgingen ließen, zeigten sich die Swans aber auch sehr treffsicher. Bis 78 Sekunden vor Ende der ersten Hälfte lag St. Pölten nur mit fünf Punkte hinten (46:51), ein 7:0-Lauf der Gmundner gestaltete das Ergebnis dann aber doch etwas deutlicher.

Noch deutlicher wurde es dann in der zweiten Halbzeit. Gmunden traf weiter nach Belieben und bilanzierte am Ende des Spiels hochprozentig (Zweier: 70%, Dreier: 50%). 115 Punkte hatte in dieser Saison noch keine Mannschaft erzielt. Da fielen auch 23 Zähler von Lewis in den ersten 30 Minuten nicht weiter ins Gewicht. Worenz („Wir sind dann eingebrochen.“) wechselte in Hinblick auf das Final Four im Cup schon früh und brachte insgesamt zwölf Spieler. Erfreulich: Böck zeigte mit 14 Punkte auf, Debütant Mbemba scorte erstmals.