St. Pölten: Mehr Warnungen vor Geisterfahrern. Die A 1 im Raum St. Pölten und die S 33 waren auf Ö3 unter den meist erwähnten Strecken.

Von Thomas Werth. Erstellt am 22. Februar 2019 (09:48)
shutterstock.com/FooTToo
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14 Mal musste die Verkehrsredaktion des Radiosenders Ö3 im Vorjahr vor Geisterfahrern im Raum St. Pölten warnen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2017, als fünf Mal Alarm geschlagen wurde. Das A 1-Teilstück und die S 33 zählen mit je sieben Warnungen nicht nur zu den Abschnitten mit den meisten Geisterfahrern in Niederösterreich, sondern auch zu jenen mit den am stärksten gestiegenen Zahlen.

Promintestes Beispiel war die Kremser Bundesrätin Sandra Kern, die Ende des Jahres betrunken einen schweren Unfall auf der S 33 verursachte. Es war einer von österreichweit elf Geisterfahrerunfällen.

Für die Asfinag ist die Steigerung rund um St. Pölten auf den ersten Blick nicht erklärbar. Derzeit werde genau analysiert. Laut Asfinag müsse man aber auch bedenken, dass es nicht bei jeder Meldung tatsächlich einen Geisterfahrer gebe.