St. Pölten

Erstellt am 05. Dezember 2018, 18:44

von Thomas Werth

3,8 Millionen Euro für Lehre im Spital. Das Gebäude der Pathologie wird für den universitären Betrieb aufgestockt. Neue Studier-Räume sollen 2021 fertig sein.

Das Pathologie-Gebäude wird ausgebaut  |  Thomas Werth

Sechs Millionen Euro werden in den Ausbau der medizinischen Ausbildung und Forschung der Karl-Landsteiner-Privatuniversität investiert, mehr als die Hälfte in das Universitätsklinikum St. Pölten. 3,8 Millionen Euro fließen in die Aufstockung und den Umbau des Pathologie-Gebäudes. „Nach der Übersiedelung des Klinischen Instituts für Hygiene und Mikrobiologie in das Haus C können die im Pathologiegebäude frei gewordenen Flächen für den universitären Betrieb genutzt werden“, erklärt Klinik-Sprecher Thomas Wallner. Mit den restlichen 2,2 Millionen Euro wird in den Spitälern Tulln und Krems gebaut.

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Auf 680 Quadratmetern werden in St. Pölten Unterrichts- und Studierräume eingerichtet, von denen vor allem die Studierenden der Kremser Privatuniversität profitieren werden. „Dort können klinische Fragestellungen im Selbststudium erarbeitet und danach gemeinsam mit der betreuenden Lehrperson besprochen werden“, so Wallner. Das praktische Element, „Bedside Teaching“ genannt, finde dann im Patientenzimmer, im Operationssaal oder in einer Ambulanz statt.

Die Fertigstellung ist 2021 geplant. Derzeit wird laut Wallner ein flexibles und multifunktionales Raumnutzungskonzept entwickelt, „welches ein konzentriertes Arbeiten in Kleingruppen ermöglicht und alle Rahmenbedingungen für einen optimalen Studienbetrieb gewährleistet“.

Mit Studierenden der Privatuni arbeitet auch Melitta Kitz wögerer, die mit 1. November zur Leiterin des Institutes für Klinische Pathologie am Universitätsklinikum bestellt wurde. Sie ist seit 1997 als Fachärztin für Pathologie tätig und leitete das Institut schon längere Zeit interimistisch.