Herren halten mit, Damen im Keller. Über eine Handballsaison mit vielen Hochs und Tiefs.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 07. Mai 2019 (01:30)

Bei St. Pöltens Handballherren endete die Saison in der Spusu-Challenge wie sie begonnen hatte: Mit einem Streit um ein Last-Minute-Tor! Zum Saisonstart war man unterlegen, weil die Fivers II nach Ertönen der Schlusssirene ein Tor erzielt hatten Gegen Trofaiach zählte nun das Siegtor für die Falken in der Schlusssekunde nicht.

Der Schock saß nach der Auftaktschlappe bei der jungen Truppe tief. Es setzte drei Niederlagen in Serie. Am Ende schafften die Youngsters — wie schon in Vorjahr — die Qualifikation fürs Meister-Play-off knapp nicht. Als erstes Team hat man aber im Unteren Play-off den Klassenerhalt fixieren können. Und obwohl die letzten beiden Spiele nicht nach Wunsch verlaufen sind, hat man gleich viele Punkte wie im Vorjahr erzielt. Dabei war Spielertrainer Max Wagesreiter nach Tulln abgewandert! Dass in St. Pölten Handball Zukunft hat, beweist auch der Meistertitel in der U-20-Spusu-Challenge.

Bei den Damen sieht es beim Nachwuchs auch erfreulich aus, doch die Kampfmannschaft muss aus der WHA absteigen. Ein Novum! Noch nie ist St. Pölten aus sportlichen Gründen abgestiegen. 1989 und 1994 wurde die Nennung für die Staatsliga A aus finanziellen Gründen zurückgezogen, sportlich wäre der Klassenerhalt fixiert gewesen.