Andy Baum im Interview: „Komme gerne hierher“

Erstellt am 30. Oktober 2021 | 04:12
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Andy Baum (links) serviert mit Christian Becker alte Gustostückerl und neue Songs im Frei:raum.
Foto: gregorhartmann.at
Mit alten Hits und neuen Songs zieht es Andy Baum wieder in den Frei:raum in St. Pölten.

Austropop-Legende Andy Baum beehrt am Samstag, 6. November, ab 19.30 Uhr den Frei:raum. Mit Musik-Weggefährte Christian Becker und Band gibt er beim einzigen gemeinsamen NÖ-Konzert „Hits reloaded & Neues“ zum Besten.

NÖN: Vor zwei Jahren hieß Ihre gemeinsame Tour „Alles ist möglich“. Was ist heute alles möglich?

Andy Baum: Musikalisch ist alles möglich, nur die Umstände machten es in den letzten eineinhalb Jahren schwierig. Ich bin ein teamfähiger Einzelkämpfer, konnte viel alleine oder im kleinen Team arbeiten, Musik schreiben und produzieren. Mich hat die Krise nicht so schwer getroffen wie mein Umfeld. Christian Becker etwa hat es als Musiker, Gastronom und Veranstalter dreifach erwischt.

Christian Becker und Sie verbindet eine langjährige Freundschaft. Was verbindet Sie musikalisch?

Baum: Die Lust am Musizieren und daran, vorsatzfrei Spaß zu haben. Das ist es auch, was ich als Konzertgast suche: dass ich auf eine Reise mitgenommen werde. Das gelingt immer mit Authentizität. Genau so betreten auch Christian und ich die Bühne. Wenn es „greift“, dann entsteht eine Verbindung, dann senkt sich die Bühnenkante.

Was erwartet das Publikum? Hits wie „Slow down“ und „Still remember Yvonne“?

Baum: Ja, natürlich die Klassiker, Songs von Christian, und auch Songs, in denen ich zu meiner Muttersprache gefunden habe. Wir mischen ungeniert Kraut und Rüben. Einiges wird bekannt sein, so mancher könnte aber in St. Pölten in den Genuss von noch nie Gehörtem kommen.

Sie waren bereits mit Günter Mokesch und auch Ulli Bäer im Frei:raum. Was verbindet Sie mit dem Veranstaltungsort und mit St. Pölten?

Baum: Ich mag die selbstverständliche Kompetenz, die im Frei:raum waltet. Das ist ein ambitioniertes Team und damit gibt es einen Boden, zu dem ich mich sehr hingezogen fühle. Ich komme sehr gerne hierher. Zudem gibt es eine andere tradierte Verbindung zu St. Pölten, zu meinem Partner und Manager Edwin Prochaska.

Was bedeutet Musik für Sie?

Baum: Ich fühle mich sehr beschenkt, weil ich den Wunsch, den ich als 13-Jähriger hatte, heute leben darf und davon leben kann.