Park ist Favorit für Kinderkunstlabor in St. Pölten. Planungen für das Leuchtturmprojekt sehen die Grünfläche zwischen Schulring und Körner-Schule als besten Standort.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 16. Juli 2019 (04:33)
Max Steiner
Der Altoona-Park gilt als favorisierter Standort für das Kinderkunstlabor.

Der auffällige Holzpuma am Schulring könnte bald weiterziehen und dem Wissensdurst junger St. Pöltner weichen. Für das KiKuLa, das „Kinderkunstlabor“, das Bürgermeister und Landeshauptfrau vor wenigen Wochen als Leuchtturmprojekt der Kulturhauptstadt-Bewerbung präsentierten.

Den nach der St. Pöltner US-Partnerstadt benannten Park vor der Körner-Mittelschule haben Stadt und Land nun als Standort-Favorit für das zwölf Millionen Euro teure Projekt bestätigt.

Laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Matthias Stadler soll das Kinderkunstlabor höchste architektonische Ansprüche erfüllen und ein bauliches Symbol für das gemeinsame Vorgehen von Stadt und Land sein, im Hinblick auf die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024.

25 Standorte nahmen die Stadtplaner des Magistrats unter die Lupe. „Der Park am Schulring hat sich als am besten geeigneter Bauplatz herausgestellt. Aufgrund der angrenzenden Straßen wird er trotz der Nähe zu den Schulen sehr wenig frequentiert“, erklärt Stadtplaner Jens de Buck.

„Mit Ergebnissen daraus ist nach dem Sommer zu rechnen“

Ein neues Gebäude könnte eine räumliche und akustische Abgrenzung zum Schulring bieten. Richtung Schule soll der Parkcharakter aber erhalten bleiben. „Weitere Kulturinstitutionen wie das Museum Niederösterreich oder die ehemalige Synagoge erlauben einen inhaltlichen Austausch sowie ein vielschichtiges Kulturangebot in unmittelbarer Nähe“, ist de Buck überzeugt.

Um Taten folgen zu lassen, gab die Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. „Mit Ergebnissen daraus ist nach dem Sommer zu rechnen“, so de Buck.