St. Pölten

Erstellt am 23. Juni 2018, 05:14

von Mario Kern

Region mit Potenzial. Team des Bewerbungsbüros traf Vertreter von 77 Umlandgemeinden, die 2024 Kulturhauptstadt-Region bilden sollen.

Vertreter von Stadt und Land – im Bild unter anderem Bürgermeister Matthias Stadler und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner – sowie aus den Umlandgemeinden, ihren Tourismusverbänden und verschiedenen Kulturinstitutionen ließen sich in der Bühne im Hof von Jakob Redl und Michael Duscher (7. und 8. von links) auf den neuesten Stand über die Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas bringen.    |  Josef Vorlaufer

„Das Interesse der Gemeinden ist sehr groß“, betont Michael Duscher, Geschäftsführer des Bewerbungsbüros, nach einem Treffen mit Vertretern von 77 Gemeinden aus dem Umland. Nach dem zweiten Kulturforum lud das Büro zur ersten Info-Veranstaltung für Kommunalpolitiker aus dem Zentralraum, aber auch für Proponenten aus Tourismusverbänden und Kulturinstitutionen. Michael Duscher und Projektleiter Jakob Redl informierten über die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024.

"Kulturraum soll auf der europäischen Landkarte etabliert werden“

Sie erläuterten zudem, dass das Projekt eine große kulturtouristische Perspektive biete. „Mit tollen Angeboten, einem nachhaltigen Ausbau des sanften Tourismus und der Entwicklung der Kulturhauptstadt-Region können wir es schaffen, diesen Kulturraum auf der europäischen Landkarte zu etablieren“, berichtet Duscher. Die Region soll nicht nur kulturtouristisch, sondern auch inhaltlich einbezogen werden: Sollte St. Pölten den Zuschlag bekommen, wird ein noch zu besetzender künstlerischer Leiter über konkrete Projekte entscheiden – mittels eines Wettbewerbs der besten Ideen ab 2020.

„Es geht aber bereits jetzt darum, in die Zukunft zu denken, Potenziale zu ergründen, neue Vernetzungen herzustellen“, betont Jakob Redl. Die Entwicklung einer Kulturhauptstadt-Region rund um St. Pölten ist auch eines der sechs Themenfelder, auf denen die städtische Kulturstrategie 2030 und auch das Bewerbungsschreiben selbst basieren werden. Im zweiten Kulturforum wurden dafür bereits erste Ideen verdichtet.