St. Pöltner Rathaus-Glocken in Innsbruck im Guss

Erstellt am 23. September 2022 | 04:54
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Mit fast 1.200 Grad kommt die Bronze in die Glockenform. Die großen Glocken brauchen fast eine Woche, um abzukühlen.
Foto: Wolfgang Mayer
48 Glocken im Rathaus-Turm sollen bald alle Stückerl spielen. Die ersten werden gerade in Innsbruck gegossen.

Bald wird der frisch renovierte Rathaus-Turm nicht nur allen eine schöne Aussicht bieten, sondern auch klingen. 48 Glocken gießt das traditionsreiche Unternehmen Grassmayr in Innsbruck gerade für das Wahrzeichen der NÖ Landeshauptstadt. Das Projekt ist das umfangreichste, das das Unternehmen bisher für einen Kunden umgesetzt hat.

Finanziert haben die Glocken 48 Sponsoren. „Mit diesem Glockenspiel ergeben sich für Firmen und für Privatpersonen ungeahnte Möglichkeiten, die Liebe zu dieser Stadt zu zeigen“, meint Bürgermeister Matthias Stadler, der mit anderen beim Guss der ersten Glocken dabei war. „Das Interesse in der Bevölkerung war überwältigend“, erklärt Dominik Mesner, Obmann der Plattform St. Pölten, die den Kauf abgewickelt hat.

Als musikalische Fachberater habe man mit dem Leiter der Kulturabteilung Alfred Kellner und Musikschuldirektor Lukas Schönsgibl Top-Fachleute aus St. Pölten gewinnen können, betont Marketing-St. Pölten-Geschäftsführer Matthias Weiländer.

Noch im Herbst werden die Glocken in den Rathaus-Turm einziehen. Das Glockenspiel mit exakt vier Oktaven spielt dann alle Stückerl – ob klassisch, Kirchenlied oder moderner Hit, alles, was innerhalb dieser musikalischen Bandbreite komponiert wurde, kann mit den 48 Glocken abgespielt werden.