50 Tonnen Weihnachtsmist in der Landeshauptstadt

Erstellt am 28. Dezember 2017 | 05:50
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Nachweihnachtliche Müll-Idylle, bunt gemischt: Schachteln, Restmüll und Weihnachtsbaum vor den Mülltonnen.
Foto: NOEN, Prchal
Nach der Bescherung fällt um ein Viertel mehr Abfall an als üblich. Mülltrennung wird immer unpopulärer, viele unverdorbene Lebensmittel werden weggeworfen.

Weihnachtszeit ist Müllzeit – 25 Prozent mehr Abfall landet jedes Jahr nach den Feiertagen in und um die Müllbehälter der Stadt, mehr als 50 Tonnen müssen in den Wochen nach dem Fest entsorgt werden.

Vor allem Verpackungsmaterialien wie Styropor, Schachteln, Plastik, Papier. Meist unsortiert: „Die Mülltrennung wird den Menschen grundsätzlich unwichtiger“, beobachtet Irene Bartl vom Wirtschaftshof. „2018 wollen wir vermehrt Bewusstsein für richtige Mülltrennung schaffen.“ Denn was im Restmüllbehälter landet, kann nicht mehr recycelt werden.

Mülltrennung wird den Menschen grundsätzlich unwichtiger

Nach den Feiertagen werden auch die zu viel eingekauften Lebensmittel, oft original verpackt und meist unverdorben, entsorgt. An die 35 Prozent Lebensmittel und Altstoffe finden sich nach Weihnachten in den Restmüllbehältern von Wohnhausanlagen.

Noch ein Müll-Problem taucht alle Jahre wieder auf: Viele St. Pöltner vergessen die Müllbehälter bereitzustellen, obwohl die Abfallwirtschaft schon länger ein kostenloses SMS-Service zur Erinnerung anbietet.

Auch Christbäume sollten richtig entsorgt werden: Ohne Lametta und Weihnachtsdeko können sie bis zu einer Höhe von 1,50 Meter zur Bio-Tonne dazugestellt werden. Für Wohnhausanlagen können Christbaum-Abholtermine beim Wirtschaftshof vereinbart werden.


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