Ofenauer im Parlament

Erstellt am 16. Dezember 2013 | 07:43
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ST. PÖLTEN | Mit Markersdorfs Bürgermeister ist die St. Pöltner ÖVP erstmals seit sieben Jahren wieder im Nationalrat vertreten.
Positiver Nebeneffekt der Neuauflage der Großen Koalition für St. Pölten: Neben den beiden SPÖ-Abgeordneten Anton Heinzl und Johann Hell wird in Zukunft auch Friedrich Ofenauer von der ÖVP im Nationalrat sitzen.

Der Bürgermeister von Markersdorf-Haindorf rückt für Johanna Mikl-Leitner nach, die wieder Innenministerin wird. Damit bestätigte sich auch ein NÖN-Bericht aus der Woche 42, wo diese Rochade bereits angekündigt worden war.

„Er ist ein fähiger Bürgermeister und Jurist“

Seit dem Abschied von Alfred Brader vor sieben Jahren war die St. Pöltner ÖVP nicht im Nationalrat vertreten. Kein Wunder daher, dass auch VP-Bezirksparteiobmann Martin Michalitsch über den neuen Nationalratsabgeordneten begeistert ist: „Er ist ein fähiger Bürgermeister und Jurist.“

Ofenauer bezeichnet es als große Herausforderung, im Parlament mitzuarbeiten. „Zusammen wollen wir Österreich weiterbringen und dadurch auf hohem Niveau halten“, so der 40-Jährige. Für welche Themen er sich im Parlament stark machen wird, wusste der Markersdorfer Bürgermeister Ende der Vorwoche noch nicht. „Es ist noch unklar, in welchen Ausschüssen ich sitzen werde“, so Ofenauer. Nach der Angelobung am Dienstag wisse er mehr über seine künftige Tätigkeit.

Trotz des Karrieresprungs will der 40-jährige Jurist auch in Zukunft als Bürgermeister der 2.000-Einwohner-Gemeinde Markersdorf-Haindorf erhalten bleiben.