Premiere für neues Namenlos-Stück. Zwischenapplaus gab es für die Pointen in „Endstation Wahnsinn“.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 22. Oktober 2019 (08:51)

Ein volles Volksheim Pottenbrunn erwartete gespannt die Premiere des neuen Stückes „Endstation Wahnsinn“ von Autor Jürgen Johannes Mempör. Erstmals führte Petra Daxböck Regie und spornte das Theaterensemble Namenlos wieder zu tollen schauspielerischen Leistungen an.

Jeder der Patienten im Zimmer hatte seine eigene persönliche Geschichte. So treffen ein Hypochonder, eine Schwangere, eine Süchtige, ein geistig Verwirrter und ein Mann mit vorübergehend multipler Persönlichkeitsstörung aufeinander. Letzteren mimt Autor Jürgen Johannes Mempör selbst. Nach einem Unfall, bei dem er gerade eine Serie auf dem Handy schaute, sprach er nur mehr in Filmtiteln und -zitaten. Und sorgte damit für dein ein oder anderen Zwischenapplaus und viel Gelächter. Aber auch die Regisseurin Petra Daxböck stand auf der Bühne und wusste ihre Rolle als Schwester Olga perfekt zu inszenieren.

Vorstellungen gibt es noch von 23. bis 26. Oktober jeweils um 19.30 Uhr und am 27. Oktober um 18 Uhr. Reservierungen sind unter www.namenlos.at oder von 15 bis 18 Uhr unter 0676/3183133 möglich.