Böheimkirchen als Vorbild bei Barrierefreiheit

Erstellt am 30. Oktober 2021 | 04:30
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Christiane Teschl-Hofmeister (l.) und Ludwig Schleritzko (r.) überreichten die Auszeichnung an Bürgermeister Johann Hell sowie die Gemeinderätinnen Sandra Oberrauter (M.) und Ingrid Posch.
Foto: NLK Filzwieser
Böheimkirchen wurde für sein Konzept zum Abbau von Hürden ausgezeichnet.

Für sein barrierefreies Ortskonzept wurde Böheimkirchen als „Vorbild Barrierefreiheit 2021“ in der Kategorie Gemeinde ausgezeichnet. Überreicht haben den Preis für den vorbildlichen Umgang beim Abbau von Hürden die Landesräte Ludwig Schleritzko und Christiane Teschl-Hofmeister.

Menschen mit Behinderungen können dank dem Konzept in Böheimkirchen ohne fremde Hilfe am Orts- und Arbeitsleben teilnehmen. Im Rathaus und im Bürgerzentrum wurden ein Lift, ein barrierefreies WC, ein rollstuhlgerechter Arbeitsplatz sowie Verbindungsrampen zur Kirche und zum Schulzentrum errichtet. In den Veranstaltungsräumen gibt es eine induktive Höranlage und Blindenleitsysteme.

Im Schulzentrum wurden Lifte und Handläufe normgerecht gestaltet. Die Mittelschule erhielt ein Blindenleitsystem und verfügt nun über einen barrierefreien Parkplatz. Im Bahnhof stehen zwei Aufzugsanlagen und eine Anbindung der Bahnsteige durch taktile Leitsysteme zur Verfügung. Der Schotterplatz im Park wurde zu einem Hartplatz umgebaut. Es gibt sogar ein eigenes Sicherheitskonzept im Brandfall für Menschen mit Behinderungen.