Erstellt am 16. Mai 2018, 04:59

von Nadja Straubinger

Priester kicken seit 25 Jahren im Team. Das Diözesanteam „Hochwürden & Co“ läuft für den guten Zweck auf den Fußballplätzen der Region auf.

Freuen sich auf das Benefizspiel: Sabinus Iweadighi (Pottenbrunn), Armin Haiderer (Katholische Aktion), Hans Wurzer (Ybbs), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Franz Richter (Krems St. Veit), Daniel Kostrzycki (Neumarkt). Diözese  |  Diözese

Bei 90 Spielen gegen Politiker, Mitbrüder und Prominente spielte das Diözesanteam „Hochwürden & Co“ in den letzten 25 Jahren rund 180.000 Euro ein. Gespendet wurde unter anderem für die vom Hochwasser betroffenen Tischlerbetriebe im Pielachtal 1997, den neuen Pfarrsaal in Herzogenburg oder für das Pfarrzentrum in Rabenstein. Gefeiert wird mit einem Match in Neumarkt an der Ybbs am Pfingstmontag, 21. Mai, um 16 Uhr. Das Diözesanteam tritt dort gegen den FC Amtshaus an, ein Team aus Bürgermeistern und Gemeinderäten aus ganz Niederösterreich.

Die Fußballschuhe schnüren wird dafür auch der Präsident der Katholischen Aktion St. Pölten Armin Haiderer. „Ich spiele gern, aber nicht gut. Deshalb bin ich perfekt für die Mannschaft“, steht für ihn der gute Zweck im Vordergrund. Seit mittlerweile zehn Jahren ist er Teil des Teams, das gemeinsam immer erst fünf Minuten vor dem Spiel trainiert. Die Kicker bereiten sich individuell vor. Das merke man auch. „Das taktische Vermögen ist desaströs und nach zehn Minuten steht unsere Mannschaft aus Konditionsgründen eher, als sie läuft“, schmunzelt Haiderer. Trotzdem versuche das Team, die Tricks der Profi-Fußballer zu zeigen. Der Prinzersdorfer hofft, dass beim Jubiläumsmatch viele ehemalige Spieler und Gründungsmitglieder wie Martin Lammerhuber oder Friedrich Schuhböck dabei sein werden.

Nicht entgehen lässt sich das Spiel Gründungsmitglied Alois Brunner, Pfarrer in Frankenfels. Er hegt seit der Schulzeit eine große Leidenschaft für Fußball. „In jeder Pause haben wir am Sandplatz gespielt, dass es schön gestaubt hat“, erinnert er sich an die Zeit im Internat. Ab dem 18 Lebensjahr spielte der heute 69-Jährige Meisterschaft und danach war von der Geburtsstunde an bei „Hochwürden & Co“ mit dabei. „Unsere Erfolge waren durchwachsen“, schmunzelt Brunner. Bei den österreichweiten Diözesanmeisterschaften schnitt das Team aber immer gut ab und belegte regelmäßig einen Platz unter den ersten drei.